Nach Ellen und Konrad macht auch Anna Greetsiel noch attraktiver: In der wieder hergestellten Grünen Mühle

Einmalig, in diesem Ambiente ostfriesische Gastlichkeit zu genießen. Anna-Katharina Knipp will sie jetzt allen bieten, die in der "Grünen Mühle" einkehren. - Foto: Konrad Harmelink

Einmalig, in diesem Ambiente ostfriesische Gastlichkeit zu genießen. Anna-Katharina Knipp will sie jetzt allen bieten, die in der „Grünen Mühle“ einkehren. – Foto: Konrad Harmelink

Unna/Greetsiel. Erinnert Ihr Euch noch. Am 20. Juli 2013, da war es eine meine ersten längeren Nostalgie-Geschichten. Über Ellen Sarrazin und Konrad Harmelink, die im beschaulichen Greetsiel an der Küste Ostfrieslands das Örtchen noch beschaulicher machen. Weil sie hinfällige Häuser liebevoll aufpäppeln und als zaubergleiche Ferien-Immobilien an gestresste Alltagsmenschen vermieten. Das kann hier nachgelesen werden.

Aber seit heute, Mittwoch 15. Juli 2015, gibt es ganz Neues aus der Familie der Erfolgs-Auswanderer von Unna, Dortmund und der nicht mehr existenten Westfälischen Rundschau. Konrad schreibt: „Das Café der ,Grünen Mühle‘ in Greetsiel erlebt am heutigen Mittwoch, 13 Uhr, nach einer langen Zeit der eher trüben Existenz – bedingt durch das Orkan-Drama („Christian“ hieß er) im Jahre 2013 – die ultimative Wiederbelebung. Anna-Katharina Knipp, eine studierte Hotelfachfrau, die ihren ersten Wohnsitz seit 2010 in Greetsiel hat, sich im Übrigen berufsbedingt auf Usedom, in Österreich und in der Schweiz aufgehalten hat, eröffnet das Mühlen-Café, das mehr als nur ein Café sein will. Auch ein Treff für Menschen, die einfach nur bei einem guten Glas Wein zusammensitzen wollen, ein Familientreff auch für Feiern der unterschiedlichen Art. Wie bei allen Geschäftseröffnungen, ist alles noch nicht fertig Und wird wahrscheinlich erst eine Minute vor 13 Uhr am Eröffnungstag fertig.“

Besagte Anna-Katharina Knipp ist Ellen Sarrazins Tochter, Konrads Stiefkind, und die studierte Hotelfachfrau stellt sich nun gastronomisch auf eigene Beine: mit dem ehrgeizigen Projekt, der Grünen Mühle im übertragenen Sinn den Wortes wieder Flügel zu machen. Und mit ihrem Karrierebeginn in der Selbstständigkeit ist der Neubeginn einer der wunderschönen Greetsieler Zwillingsmühlen verbunden, die Orkan „Christian“ einst köpfte – nachzulesen hier. Noch ein Grund, den Ort zu besuchen, Anna sorgt im einzigartigen Ambiente für kulinarische Gastlichkeit, Ellen und Konrad sorgen für die standesgemäße Unterbringung. „Wir haben zur Zeit 19 Wohnungen, 15 in Greetsiel“, schreibt mein einstiger Chef und geduldiger Weiterbilder. Und schließt sichtlich zufrieden an: „Die Geschäfte laufen prima!“ Das sei auch Anna zu wünschen, wobei ich mir da relativ sicher bin. Sie hatte schon als kleines Mädchen einen durchsetzungsfreudigen eigenen Kopf.

Beitragsbild: Wieder komplett, nachdem Orkan „Christian“ sie vor zwei Jahren enthauptete und sie in akribischer Wiederaufbauarbeit saniert wurde: die „Grüne Mühle“ in Greetsiel. Hier ist zukünftig Anna-Katharina Knipp eine umfassend ausgebildete Gastgeberin. – Foto: Konrad Harmelink

1 comment for “Nach Ellen und Konrad macht auch Anna Greetsiel noch attraktiver: In der wieder hergestellten Grünen Mühle

  1. 16. Juli 2015 at 16:08

    Hasse mal wieder schön gemacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.