Stadtwerke Unna ersparten pro Jahr dem Klima 119.000 Tonnen Treibhausgas

Ein Projekt von vielen: Auszubildende der Stadtwerke bauten ein Demonstrations-Windrad für das Grundschul-Projekt Flecki.

Ein Projekt von vielen: Auszubildende der Stadtwerke bauten ein Demonstrations-Windrad für das Grundschul-Projekt Flecki.

Unna. 119.000 Tonnen an Treibhausgasen erspart das Umweltmanagement der Stadtwerke Unna jährlich dem Klima. 57 Mio. Kilowattstunden Strom werden umweltfreundlich in Unna erzeugt – rein rechnerisch genug, um 19.000 Haushalte zu versorgen. „Erfolgreich und sehr gut“ lobte der renommierte Umweltgutachter Dr. Wolfgang Kleesiek jetzt das Ökoprogramm des kommunalen Energieunternehmens Stadtwerke Unna.

Seit inzwischen 20 Jahren stellen sich die Stadtwerke Unna jedes Jahr der härtesten Umweltprüfung nach dem europäischen Maßstab. Sie haben sich als erstes Unternehmen der Branche nach dem EMAS-Standard (/Eco-Management and Audit Scheme) komplett zertifiziert. Und sie entwickeln sowohl die Umweltpolitik wie auch das Management kontinuierlich weiter.

Ging es in den ersten Jahren noch um Einsparungen von Umweltbelastungen und Abfällen im eigenen Unternehmen, um Ressourcenschutz bei der Energieproduktion und –verteilung, so stehen inzwischen zunehmend Angebote und Aktionen für die rund 32.000 Kunden im Mittelpunkt. „Die sollen davon überzeugt werden, dass Energieeffizienz und damit Klimaschutz meist keinen Verzicht bedeutet, sondern häufig mit Komfortgewinn und finanziellen Vorteilen Hand in Hand gehen“, erklärte Jürgen Schäpermeier, Geschäftsführer der Stadtwerke Unna. So nutzten über 700 Kunden der Stadtwerke allein im vergangenen Jahr die Förderprogramme, um alte Glühlampen, Kühlschränke, Spül- oder Waschmaschinen auszutauschen. Über 70 Haushalte buchten den Energiecheck durch den Privatkundenberater Martin Göldner für ihr Eigenheim. Erfolg: Rund 4.000 Kilowattstunden und damit mehr als 900 Euro sparten gleich zwei dieser Haushalte ein.

 Lob vom Umweltgutachter Dr. Wolfgang Kleesiek (l.) nach harter Prüfung: Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier (r.) freute sich.

Lob vom Umweltgutachter Dr. Wolfgang Kleesiek (l.) nach harter Prüfung: Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier (r.) freute sich.

Erfolge zeigt auch die Werbung der Stadtwerke für die Nutzung erneuerbarer Energien. 17 Windenergieanlagen wirbeln in Unna, die Zahl der Photovoltaikanlagen stieg auf inzwischen 810 im Stadtgebiet. Über 9 Mio. Kilowattstunden Sonnenstrom ernteten allein diese im vergangenen Jahr: „Die Kunden werden immer weiter Partner in unserem Energiesystem“, sagt Jürgen Schäpermeier. Und nur mit diesen Partnern sei auch das große Ziel zu erreichen, das sich die Kreisstadt Unna gesteckt hat: Spätestens bis 2030 soll der lokale Ausstoß an Treibhausgasen um mehr als 50 Prozent (gegenüber 1990) reduziert werden. Dieses ehrgeizige Klimaziel hat sich Unna im „European Energy Award“ gesetzt.

Das Umweltprogramm der Stadtwerke und seine Erfolge sind nachzulesen in der aktuellen Umwelterklärung, die unter www.sw-unna.de (Rubrik Presse und Archiv) zum Download steht.

Beitragsbild: So schön kann Stromerzeugung sein, wenn sie zudem noch den Ausstoß von Treibausgasen vermeidet. – Fotos: Stadtwerke Unna

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