„Leinwand special“ – Sparkasse UnnaKamen präsentiert den grandiosen Kino-Sommer

Unna. FCooles Filmprogramm der Sparkasse UnnaKamen für diesen Sommer. Wie immer an jedem zweiten Mittwoch im Unnaer Kino-Center an der Massener Straße. Auf der Agenda der mit Recht so beliebten Reihe „Leinwand special“ – dereinst ins Leben gerufen von der Westfälischen Rundschau Unna ehe die WAZ-Funken sie urplötzlich verglühen ließen – stehen traditionell preisgekrönte Produktionen, großes französisches Kino, Buch-Verfilmungen, herrlich schräge Komödien und packende Krimis. Die Sparkasse UnnaKamen präsentiert Filme, die besonders sind und Cineasten einen gelungenen Kinoabend versprechen… Mit einer französischen Komödie geht die beliebte Kinoreihe Leinwand special am Mittwoch (24.Juni 2015) in die neue Saison.

Heute-Samba

Heute bin ich Samba

Mit „Ziemlich beste Freunde“ landete das Erfolgsduo Oliver Nakache und Eric Toledano den Kinohit 2012. Mit ihrem neuesten Streifen sind die beiden schon wieder die Nummer 1 in Frankreich. Und liefern wieder eine gelungene Mischung aus Komödie und Drama ab – mit sozialkritischen Untertönen. Alice (Charlotte Gainsbourg) betreut ehrenamtlich Menschen in Abschiebehaft. Dort trifft sie Samba (Omar Sy) und verliebt sich in den Flüchtling. 24. Juni 18.30/20.45 Uhr

Still Alice

Dr. Alice Howard (Julianne Moore) steht mitten im Leben, als das Schicksal erbarmungslos zuschlägt. Die erfolgreiche Wissenschaftlerin ist gerade einmal 50, da erkrankt sie an Alzheimer. Der Gedächtnisverlust schleicht sich in ihr Leben und verändert alles – und doch bleibt Alice einfach Alice. Ihre Rolle als Professorin mit Alzheimer bescherte Julianne Moore ihren ersten Oscar. Ihr Auftritt macht „Still Alice“ zum großen Kino. 8. Juli 18.30/20.45 Uhr

Selma

Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. bemüht sich um die Gleichberechtigung für schwarze US-Bürger. Obwohl er bereits viel erreicht hat, sind Rassentrennung und Diskriminierung allgegenwärtig. Historiendrama über Martin Luther King und seinen gefahrvollen Marsch nach Montgomery (Alabama), der die USA grundlegend verändern sollte. In der Hauptrolle David Oyelowo mit einer schauspielerischen Glanzleistung. 22. Juli 18.30/21 Uhr

Verstehen Sie die Béliers?

Sie sind eine ungewöhnliche Familie und ein eingeschworener Haufen. Bei den Béliers sind alle gehörlos, bis auf Paula, die mit Eltern und Bruder auf einem Bauernhof in der französischen Provinz lebt. Dann wird im Schulchor ihre beeindruckende Stimme entdeckt. Ihr Lehrer drängt sie, Gesang zu studieren – in Paris. Paula muss eine Entscheidung treffen… Gefühlvolle Komödie über das Anderssein und Erwachsenwerden mit einer mitreißenden jungen Schauspielerin. 5. August 18.30/20.45 Uhr

Die Gärtnerin von Versailles

Opulenter Kostümfilm mit Kate Winslet als Landschaftsgärtnerin. Die selbstbewusste Witwe verliebt sich in ihren Chef und gestaltet mit ihm für Ludwig XIV. den barocken Park von Versailles, der etwas noch nie Dagewesenes werden soll. Mit ihren Ideen gewinnt die junge Gärtnerin allmählich den Respekt des Sonnenkönigs. Den spielt übrigens Alan Rickman, auch der Regisseur der Romanze. 19. August 18.30/20.45 Uhr

Das Versprechen eines Lebens

Jetzt hat auch Russell Crowe sein Epos: Das Regiedebüt des „Gladiator“-Stars, der auch die Hauptrollespielt, erzählt von der Suche eines Vaters nach seinen Söhnen. Der australische Farmer Joshua Connor (Crowe) leidet an dem Schmerz eines Vaters, der seine Kinder verloren hat. Art (Ryan Corr), Henry (Ben O’Toole) und Edward (James Fraser) kämpften im Ersten Weltkrieg auf der Seite des Commonwealth in der Schlacht von Gallipoli. Keiner von ihnen kehrte zurück. 1919 reist der Farmer nach Istanbul und findet unvermutete Verbündete… 2. September 18.30/20.45 Uhr

Afrika – Das magische Königreich

Unna interkulturell und eine Reise durch Afrika – von den tropischen Meeren über Wüsten und Regenwälder Zentralafrikas bis hin zum Schnee bedeckten Gipfel des Mount Kenya. Patrick Morris, einer der renommiertesten Filmemacher für Naturdokumentationen, hat mit seinem zehnten Afrika-Film sein bisher aufwändigstes Projekt für die BBC realisiert. Faszinierendes Familienabenteuer mit bildgewaltigen Natur- und Tieraufnahmen.
16. September
18.30/20.45 Uhr

Nur eine Stunde Ruhe

Der aktuelle Kino-Coup von Regisseur Patrice Leconte mit Komödienmeister Christian Clavier („Monsieur Claude und seine Töchter“) diesmal in der Rolle des Jazz-Liebhabers Michel. Der findet auf dem Flohmarkt eine bemerkenswerte Schallplatte, trägt sie nach Hause und will sie einfach nur in Ruhe hören. Ab diesem Moment geht alles schief. Michel wird von jedem und allem gestört. Turbulente, fein zugespitzte französische Komödie. 30. September 18.30/20.45 Uhr

Die abhandene Welt

Barbara Sukowa und Katja Riemann in dem neusten Film von Margarethe von Trotta. Beim Surfen findet Paul Kromberger (Matthias Habich) zufällig das Foto der US-amerikanischen Opernsängerin Caterina Fabiani, die genauso aussieht wie seine jüngst verstorbene Frau. Tochter Sophie kann dem verstörten Vater schließlich das Geheimnis entlocken. Sie will das Rätsel lösen und reist in die USA, um dieunbekannte Frau zu finden. Deutsches Drama mit Best-Besetzung. 14. Oktober 18.30/20.45 Uhr

Das andere Rom

Am „Grande Raccordo Anulare“ möchte man nicht wohnen. Aber es gibt sie, die Helden des Alltags, die Abgasen, Feinstaub und Lärm trotzen. Zwei Jahre sammelte Gianfranco Rosi Material an der römischen Asphaltpiste, führte auch die Kamera und porträtierte acht Bewohner. Sie stehen im Mittelpunkt der Doku vom Leben am lärmenden Autobahnring um Rom – jenseits von „Dolce Vita“-Klischees. Der Film erhielt in Venedig den Goldenen Bären. 28. Oktober 18.30/20.45 Uhr

Regisseur Oliver Hirschbiegel („Der Untergang“),Experte für Filmstoffe zur NS-Zeit, zeichnet das Leben des Widerstandskämpfers Georg Elser nach. Nur wenige Minuten fehlten 1939, und Adolf Hitler wäre einem Anschlag zum Opfer gefallen. Der deutsche Schreiner Georg Elser wollte den Diktator mit einer selbst gebauten Bombe töten. Doch Hitler verlässt den Münchener Bürgerbräukeller 13 Minuten früher als geplant. An der Grenze zur Schweiz fällt Elser auf. Packender Film zum deutschen Mitläufertum. 11. November 18.30/20.45 Uhr

Mülheim-Texas: Helge Schneider hier und dort

Man liebt ihn oder findet ihn schrecklich. Dazwischen ist nichts. Helge Schneider ist Komiker, Musiker, Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler und gerne auch Anarchist. Mit ihrer Dokumentation über den Jazz-Liebhaber aus Mülheim an der Ruhr zeichnet Regisseurin Andrea Roggon einPorträt über den schwer zu greifenden Künstler und Menschen Helge Schneider, der vor der Kamera eigentlich gar nichts Persönliches preisgeben wollte. Deshalb hat der Film so viele komische Momente. 25. November 18.30/20.45 Uhr

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