Freunde von PROKON raten: Rein ins Genossenschaftsmodell

von Rainer Doemen*

Dortmund/Bundesgebiet. „Die 75.000 Genussrechtsinhaber müssen darüber entscheiden, ob sie ihr Geld in der ökologischen Firma belassen und damit deren Weiterführung als größte Genossenschaft der Erneuerbaren Energien Branche ermöglichen (Genussrechtsinhaber- Insolvenzplan mit dem Genossenschaftsmodell) oder ob sie PROKON deutlich unter seinem Wert dem Atomenergie- und Kohlekonzern EnBW (Investoren-Insolvenzplan) überlassen wollen.“ Diese beiden Optionen schildert der Verein Freunde von PROKON in seiner jüngsten Pressemitteilung.

Die sanierte PROKON sei eine attraktive Investition für alle Genussrechtsinhaber. PROKON wird als werthaltig beschrieben und könne zukünftig profitabel betrieben werden. Wolfgang Siegel, Vorsitzender des Vereins „Die Freunde von PROKON e. V.“ appelliert daher an die Genussrechtsinhaber: „Lassen Sie sich nicht von der EnBW abspeisen! Das Windkraft-Unternehmen PROKON ist deutlich mehr wert, als EnBW geboten hat.“ Zu diesem Ergebnis seien auch sowohl der Insolvenzverwalter gekommen wie der mit der Unternehmensanalyse beauftragte Genossenschaftsverband.

Wolfgang Siegel weiter: „Nachteile sind nicht zu erkennen. Es besteht allerdings bei jeglicher Unternehmensbeteiligung immer das Restrisiko, dass ein Unternehmen insolvent wird. Aber dank der gesetzlichen Pflichtprüfung durch den Genossenschaftsverband sind Genossenschaften die insolvenzsicherste Unternehmensform in Deutschland.“ Darüber, was jeder Genussrechtsinhaber demnächst in seiner Eigenschaft als Gläubiger im Insolvenzverfahren von PROKON tun kann, wie der Übergang zur Genossenschaft erfolgen kann und darüber, was die Genossenschaft für jeden einzelnen Genussrechteinhaber bedeuten würde, will der Verein alle Betroffenen informieren.

„Die Freunde von PROKON e. V.“ will dazu am 26. Mai 2015 um 18.30 Uhr im Vereinshaus St. Barbara, Kappenberger Straße 2-4, 44339 Dortmund einen Informationsabend veranstalten. „Die Freunde von PROKON e. V.“ – ein Zusammenschluss von fast 10.400 Mitgliedern mit einem auf der ersten Gläubigerversammlung vertretenen Kapital in Höhe von rd. 427 Mio. Euro – treten seit ihrer Gründung vor weit über einem Jahr unverändert entschlossen für die werterhaltende Weiterführung von PROKON als Genossenschaft ein. Rainer Doemen, Pressesprecher des Vereins, ergänzt: „Gemeinsam können wir mit PROKON die größte Energiegenossenschaft Deutschlands bilden und damit sogar ein eindeutiges Signal für die Energiewende setzen, die bislang ohne nennenswerte Investitionen der vier Energiekonzerne in Deutschland von uns Bürgern/innen erfolgreich gestaltet wurde.“ Einzelheiten zu der regionalen Veranstaltung gibt’s bei Bruno Rziha, rziha.br@t-online.de, Tel.: 0231 -697786.

*Rainer Doemen ist Pressesprecher der Freunde von PROKON e. V., mobil: 0176 – 228 46 766 eMail:oa@freunde-von-prokon.de Websitewww.freunde-von-prokon.de

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