SPD und CDU wollen gemeinsam Schulabbrecherquote im Kreis Unna deutlich reduzieren

 

Kreis Unna. „Wir wollen die Zahl der Schulabbrecher mindestens halbieren“, fasst der arbeitsmarktpolitische Sprecher und Vorsitzende des Kreisausschusses für Arbeitsmarkt und Wirtschaftsförderung, Martin Wiggermann das Ziel des gemeinsamen Antrages von SPD und CDU im Kreistag zusammen. Um dies zu erreichen wird Landrat Michael Makiolla beauftragt, zusammen mit den Städten und Gemeinden ein Handlungskonzept vorzulegen, das die erforderlichen Maßnahmen darstellt und bündelt.

Aktuell verlassen 5,8 Prozent aller Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen im Kreis Unna ohne einen Abschluss (insgesamt 278). Mit über 100 Schülerinnen und Schülern sind darin auch die Schulabbrecher enthalten. „Viele von diesen jungen Menschen wären von ihren Voraussetzungen her in der Lage einen Abschluss zu machen“, ist die Überzeugung von Christine Hupe, schulpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion. Die Sozialdemokraten sind sich sicher, dass jedwede Anstrengung lohnt und alles unternommen werden sollte, das Abbrechen der schulischen Laufbahn zu verhindern.

Denn eines ist aus Sicht der Sozialdemokraten klar: Das Erreichen eines schulischen Abschlusses ist die absolute Voraussetzung für eine gute berufliche Zukunft und damit auch für die Chance ein auskömmliches Einkommen zu erzielen. „Jeder Schulabbrecher weniger reduziert Folgekosten in den Sozialsystemen, besonders des Jobcenters“, sagt Martin Wiggermann.

Beitragsbild: Martin Wiggermann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD und Vorsitzender des Kreisausschusses für Arbeitsmarkt und Wirtschaftsförderung. – Foto: SPD

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