„Nachbarschaftshilfe“: Beispiel für gelebte Dorfgemeinschaft in Lünern und Stockum

Bannerlogo1Unna-Lünern/Stockum. „Nachbarschaftshilfe“ – ist in Lünern und Stockum das neue Zauberwort für Gemein- und Bürgersinn. Im Onkel Emma-Laden an der Lünerner Schulstraße wurde die zentrale Vorstellung des Projektes gestartet und Ortsvorsteherin Anja Kolar zeigte sich mächtig stolz auf die Bürgerinnen und Bürgern von Lünern und Stockum: „Wunderbar, dass schon beim ersten Anlauf so viele Bereitschaft zeigen, sich zu beteiligen“, schwärmt sie vom ausgeprägten Gemeinsinn in den Dörfern.

„Nachbarschaftshilfe“, die Initiative wurde von Adolf Küpper angeschoben und während eines der inzwischen 6 Bürgerforen vorgestellt. Angelehnt an den seit fünf Jahren bestehenden Tauschring in der Unnaer Gartenvorstadt sollen bei der Nachbarschaftshilfe weder Geld noch gute Worte getauscht werden, sondern Zeit und Arbeit.

Adolf Küpper, Jennifer Steinbeck und Helmut Eichhorst von „Wir in Lünern“ hatten ein buntes Faltblatt entworfen und für Dorf umfassende Verteilung gesorgt. Darin beschrieben sie, was von den Freiwilligen erwartet wird, die bei der „Nachbarschaftshilfe“ mitmachen wollen:

  • Sie sind handwerklich begabt und können kleinere Reparaturen übernehmen?
  • Sie können gut kochen und können auch eine ganze Geburtstagsfeier verköstigen?
  • Sie sind in der Lage, Menschen bei Behördengängen zu begleiten oder sie beim Ausfüllen von Anträgen zu unterstützen?

Und diejenigen, die beitreten, weil sie eine Hilfe oder Dienstleistung benötigen:

  • Sie brauchen jemanden, der auf ihrem Computer eine Software installiert?
  • Sie können Ihren Rasen gerade nicht mähen?

Alle Meldungen und zukünftigen Aktionen werden bei einem Koordinator gesammelt, der dann nach Abschluss einer jeden Dienstleistung auch alles in Zeitkonten und die erledigten Inanspruchnahmen festhält.

Bürgermeister Werner Kolter kam auch, um sich das Modell für die Förderung dörflicher Gemeinschaft und seinen Widerhall in der Bürgerschaft vor Ort anzuschauen. Sein Fazit: „Großartige Aktion, die sicher lange Bestand haben wird. Lünern zeigt deutlich, wie die Dorfgemeinschaften funktionieren können, gerade in unserer Zeit der Schnelllebigkeit.“

Der Infoflyer als PDF

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