Unna wird zu interkommunalen Vergabestelle: Bönen und Fröndenberg wollten noch engere Zusammenarbeit

Unna. Die Bürgermeister Rainer Eßkuchen, Friedrich Wilhelm Rebbe und Werner Kolter unterzeichneten heute eine Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit ihrer Kommunen. Künftig übernimmt die Stadtverwaltung Unna mit ihrer Zentralen Vergabestelle Aufgaben für die Gemeinde Bönen und die Stadt Fröndenberg. In allen vergaberechtlichen Fragen können die beiden Nachbarkommunen jetzt auf das Know How und die Arbeit der Unnaer Mitarbeiterinnen zurückgreifen.

„Auch in anderen Bereichen haben wir mit der Interkommunalen Zusammenarbeit gute Erfahrungen und wollen sie im Sinne der Bürger ausbauen“, stellt Fritz Rebbe aus Fröndenberg fest. Sein Bönener Amtskollege Rainer Eßkuchen zufrieden: „Ein Vertrag unter Partnern ist entstanden, auf den wir gemeinsam zu Recht stolz sein dürfen.“

Mit der Aufgabenübertragung im Bereich der zentralen Vergabestelle wird die Leistung gebündelt und kann somit künftig wirtschaftlicher angeboten werden. Die Stadt Unna erhält für die Aufgabenerledigungen eine Kostenerstattung von den Abnehmern.

Für die Unna bedeutet die Unterzeichnung ein weiteres gelungenes Projekt der Interkommunalen Zusammenarbeit. „Wir haben das Ziel, Verwaltungswege zu vereinfachen und die Vergaben gemeinsam effizient und kostenbewusst zu gestalten“, sagt Bürgermeister Werner Kolter.

Beitragsbild: oben von links nach rechts: Dirk Carbow (Kämmerer Bönen), Matthias Immick (Dezernent Vergabestelle Unna), Heinz-Günter Freck (Erster Beigeordneter Fröndenberg/Ruhr); (unten) Rainer Eßkuchen (Bürgermeister Bönen), Werner Kolter (Bürgermeister Unna), Friedrich-Wilhelm Rebbe (Bürgermeister Fröndenberg/Ruhr). – Foto: Stadt Unna

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