Weltkriegs-Feldpost zeichnet Bilder vom Frontalltag und wie es daheim in Unna zuging

Unna. Zum Abschluss der Vortragsreihe zur Sonderausstellung „In der Heimat und an der Front. Unna(er) im Ersten Weltkrieg“ widmet sich Kuratorin Dr. Tina Ebbing am 22. April dem Massenphänomen Feldpost. Etwa 28,7 Milliarden Feldpostsendungen hielten im Ersten Weltkrieg die Verbindung zwischen den Soldaten im Feld und der Heimat aufrecht. Schätzungsweise elf Milliarden Schriftstücke verfassten Soldaten im Kriegsdienst, etwa 17 Milliarden gingen aus der Deutschland an die Fronten.

Die Referentin stellt Postkarten und Briefe von Unnaer Soldaten vor und untersucht sie im Hinblick auf ihre Text- und Bildinhalte. Dabei gilt das Interesse sowohl den Schilderungen von Kriegsgeschehen und Frontalltag als auch den indirekt ablesbaren Informationen über das Leben in Unna.

Das während des Vortrags gezeigte Bildmaterial umfasst sowohl individuelle Fotopostkarten als auch überregional verbreitete Motive, die den Zeitgeist der Kriegsjahre widerspiegeln.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Nicolaihaus Unna. Die Sonderausstellung im Hellweg-Museum Unna kann noch bis zum 17. Mai 2015 besucht werden. Termine für Ausstellungsgespräche sind unter 02303-256445 (Hellweg-Museum Unna) zu vereinbaren.

Beitragsbild: Feldpostkarte an den Artillerie-Verein Unna (20.Dezember 1914) [Rechte: Hellweg-Museum Unna, Inv.-Nr. 2013/245]

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