„Hellweg konkret“ feierte Vernissage in Carlernst Kürtens alter Schule

Ein klassisches Werk von Carlernst Kürten: Klare Formen, mathematisch exakt, konstruktivistisch perfekt. - Foto: Stadt Unna

Ein klassisches Werk von Carlernst Kürten: Klare Formen, mathematisch exakt, konstruktivistisch perfekt. – Foto: Stadt Unna

Unna. „HellwegKonkret“ mit großen Namen: Am Sonntag, 22. März, wurde die Ausstellung „Carlernst Kürten und Künstlerfreunde“ mit einer Vernissage in der Carlernst Kürten-Stiftung eröffnet. Unnas Stellvertretende Bürgermeisterin Renate Nick konnte zahlreiche Gäste und Kunstinteressierte in der Alte Heide-Schule begrüßen. Der künstlerische Leiter des Kunstmuseums Ahlen, Burkhard Leismann, stellte das Projekt „HellwegKonkret“ vor und betonte die überregionale Bedeutung des Unnaer Künstlers Carlernst Kürten. „Künstlerfreundschaften“ hatte Klaus Rogge, (K.G. Schmidt-Archiv, Bad Sassendorf) seine Einführung in die Werke und das Leben der ausgestellten Künstler überschrieben. 

Die Ausstellung läuft bis zum 3. Mai und kann samstags und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung in der Carlernst Kürten-Stiftung, Hammer Straße 175, 59425 Unna-Alte Heide, Telefon: 02303-63038, besucht werden.

Info zur Ausstellung:

Ausgehend von geometrischen Form-Modulen schuf der Bildhauer Carlernst Kürten ab 1968 Edelstahlskulpturen, die sich vor allem durch ihre Glätte, Präzision und maßvolle Harmonie auszeichnen. Trotz der Starre des Materials bergen sie das Potenzial der Veränderung in sich. Nicht nur ergibt sich im Umschreiten der glänzenden Körper ein Wechselspiel von Licht und Schatten. Kürtens kleinformatige Objekte fordern auch dazu auf, selbst gestaltend Hand anzulegen. Durch Kippen und Drehen der Skulpturen oder das Reorganisieren mehrteiliger Objekte werden die Möglichkeiten des Formenspiels aktiv erfahrbar. Die Fülle der räumlichen Wirkungen erwächst dabei aus der konsequenten Vereinfachung der Form. Gegenüber Erich Lütkenhaus und K. G. Schmidt zeigt sich die produktive Auseinandersetzung und Autonomie Kürtens, geb. 1921 in Waltrop, der bis zum Tod im Jahr 2000 in seinem ländlich gelegenen Atelier wirkte.

Das Ausstellungsprojekt „HellwegKonkret“ zeigt das konkrete Kunstschaffen in der Hellwegregion. Neben der Ausstellung „Carlernst Kürten und Künstlerfreunde“ widmet sich die Reihe moderner und zeitgenössischer Kunst in Ausstellungen in Ahlen, Arnsberg, Hamm und Soest. Infos zum Projekt bietet die Homepage hellweg-konkret.de.

Beitragsbild: Zahlreiche Gäste verfolgten die Beiträge zur Eröffnung der Ausstellung in Carlernst Kürtens einstigem Schaffenkreis: der alten Schule in Alteheide. – Foto: Stadt Unna

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