Die wandelbare „Kriegerin“ und ihre Begegnung mit dem „Feindbild“

Unna. Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ im März zeigt das städtische Kinder- und Jugendbüro den Film „Kriegerin“ speziell für Schulklassen ab dem 9. Jahrgang. Diese Veranstaltung findet am Freitagvormittag, den 20. März 2015, im Filmcenter Unna, Massener Straße 32 bis 38, statt. Filmbeginn ist um 9.15 Uhr.

Im Anschluss an die Vorführung wird eine circa halbstündige Gesprächsrunde mit Fachleuten angeboten, die von Antenne Unna moderiert wird. Für die Fragen der Schüler stellen sich

  • Katharina Kostusiak von der Opferberatungsstelle „Back Up“,
  • Stefan Woßmann vom Respekt Büro beim Jugendamt Dortmund und
  • Lenard Suermann von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg zur Verfügung.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Filmvorführung ist eine Anmeldung der Klassen bei Beate Frommeyer, Telefon: 02303/103-599. Es wird kein Eintritt erhoben, da der Runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus und das Filmcenter Unna die Veranstaltung unterstützen.

Der Film erzählt die Geschichte von Marisa, einer jungen Rechtsradikalen. Diese fährt mit ihrem Auto, nach einem Streit, zwei jugendliche Asylbewerber um. Damit setzt sie eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihre Weltanschauung und ihr Leben auf den Kopf stellen. Aus der Feindschaft wird eine vorsichtige Freundschaft mit einem der Jugendlichen. Das bleibt in ihrer Szene nicht unbemerkt.

Es ist der Debutfilm vom Regisseur David Wnendt. Der Film dauert 105 Minuten, wurde mit verschiedenen wichtigen Preisen ausgezeichnet und regt durch die Art der Darstellung zur Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit an. Zur Vor- und Nachbereitung des Films hält das Kinder- und Jugendbüro Unterrichtsmaterialien bereit.

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