Oliver Kaczmarek: Geschafft, Mietpreisbremse hält Wohnraum auch zukünftig bezahlbar

Kreis Unna. „Hunderttausende von Mieterinnen und Mietern werden von den neuen Regelungen profitieren und vor überzogenen Mieterhöhungen geschützt. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist dies ein großer Erfolg“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek mit berechtigtem Stolz.

„Auch das Bestellerprinzip im Maklerrecht kommt ohne Ausnahme“, erklärt Oliver Kaczmarek weiter. „In Zukunft gilt: Wer den Makler bestellt, der bezahlt ihn auch. Das ist in den allermeisten Fällen der Vermieter. Ein klassisches Prinzip des täglichen Lebens gilt fortan als auch bei der Wohnungssuche.“ Bisher war es nahezu die Regel, dass Maklerkosten stets beim Mieter hängen blieben.

Die Mietpreisbremse wird dazu beitragen, dass Mieten auch für Normalverdiener bezahlbar bleiben. In Zukunft dürfen Mieten bei Neuvermietung in den von den Ländern ausgewiesenen Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten die ortsübliche Vergleichsmiete nur noch höchstens um 10 Prozent übersteigen. Mit Mietsteigerungen von mehr als 30 oder 40 Prozent ist Schluss.

Insgesamt  werde so ein gerechter Ausgleich zwischen den Interessen von Vermietern und Mietern geschaffen. Die derzeit hohe Investitionsbereitschaft wolle man fördern und erhalten. Nur so könne die Wohnungsknappheit langfristig beseitigt werden. Deswegen gelte die Mietpreisbremse nicht für Neubauten und bei Erstvermietung nach umfassender Modernisierung. „Wer Geld investiert, soll damit auch weiterhin Geld verdienen können. Aber: Wohnungen sind keine reine Ware. Sie sind das Zuhause von Menschen. Dabei darf es nicht einzig und allein um Profitmaximierung gehen“, hält Oliver Kaczmarek abschließend fest.

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