Würde Unnas Etat nach kameraler Methode in Bayern berechnet, wäre er seit 2013 ununterbrochen ausgeglichen

Unna. Läge Unna unterhalb des Weißwurst-Äquators, gehörte Unna dem vielgepriesenen Bayernland an, hätte es seit 2013 eine akute Sorge weniger. „Ich will das nur mal am Rande anmerken“, sagt SPD-Stadtverbandsvorsitzender Volker König. „Unsere Stadt würde da als best geleitet, finanziell vorbildlich geführt und in ihrem konsequenten Schuldenabbau unangefochten gelten.“ Unter rein kameralistischen Gesichtspunkten, und so wird kommunal in Bayern immer noch gerechnet (kein NKF mit Doppik und selbst zu erwirtschaftenden Abschreibungen) hat Unna einen ausgeglichenen Haushalt. „Und das schon seit 2013“, sagt Volker König auf der Web-Site seiner Partei.

Klasse auch die Bilanz der Stadt was den Schuldenabbau angeht. Sowohl im mittelfristigen Bereich als auch bei den langfristigen (meist investiven und damit Werte schaffenden) Schuldenbereich gelang es, signifikant den Abbau voran zu treiben. „Wir sehen also, dass in unserer Stadt vorzüglich gewirtschaftet wird“, lobt der SPD-Chef, in Personalunion auch Vorsitzender der Ratsfraktion. Und seit 20 Jahren geht Unna in der Haushaltssicherung konzeptionell den richtigen Weg. „Wir haben uns sogar in einer Zeit, da solches rein rechtlich gar nicht nötig war, freiwillig ein Haushaltssicherungskonzept auferlegt, damit die Stadt auf der sicheren Seite bleibt“, erläutert Volker König.

Dessen ungeachtet bleibe die Stadt und auch die SPD auch zukünftig in der Verpflichtung, den behutsamen und vorausschauenden Weg in der Haushaltswirtschaft weiter zu verfolgen. „Das werden wir mit unserem Kämmerer Karl-Gustav Mölle auch schaffen“, sagt er zuversichtlich. Unna zeige, dass man auch in schwierigen Lagen die richtigen Kurseinstellungen halten kann.

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