Superidee von Rosi Ahlers wird nun auch im Kurpark umgesetzt: Notruf-Schilder helfen in Notfällen

Unna-Königsborn. Wer einen Notruf für sich oder andere absetzen muss, kann sich anhand von Schildern orientieren – jetzt auch im Kurpark. Ein stadtweites Netz von Orientierungshilfen für ortsfremde oder Menschen in Not wächst.

Super, das erhöht die subjektive Sicherheit. Volker König, Rosemarie Ahlers, Sebastian Laaser, Andrea Flessenkämper, Wolfgang Ahlers vor einem der Notruf-Schilder. - Fotos: SPD

Super, das erhöht die subjektive Sicherheit. Volker König, Rosemarie Ahlers, Sebastian Laaser, Andrea Flessenkämper, Wolfgang Ahlers vor einem der Notruf-Schilder. – Fotos: SPD

Auf Anregung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in der SPD (AsF) werden die Schilder in großen Parks oder in ländlichen Außenbereichen aufgestellt und sollen in Notfällen Orientierung bieten. Wer sich also bei einem Unfall nicht genau auskennt, kann mit Hilfe der Notrufschilder den Rettungskräften klare Informationen geben: Die Schilder enthalten die Hinweise „UN-“ und eine Zahl.

Der Code ist bei der Rettungsleitstelle, in der alle Notrufe eingehen, hinterlegt. Die Disponenten geben ihn in den Computer ein, und sehen den Standort des Schilds auf einer elektronischen Karte. Auch der günstigste Anfahrtweg wird angezeigt.

Nach der Aufstellung von Schildern in Hemmerde, gibt es nun seit einigen Tagen auch Schilder im Kurpark, die von der SPD-Fraktion, dem AsF-Stadtverband und der Familie Ahlers gesponsert wurden. „Ich wäre froh, wenn andere Ortsteile das Projekt auch umsetzen“, sagt Initiatorin Rosemarie Ahlers.

Weitere Schilderstandorte in Königsborn haben sie und ihr Mann, Königsborns Ortsvorsteher Wolfgang Ahlers, bereits ins Auge gefasst. Sponsoren sind eingeladen.

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