Ein Defi für die Herzsicherheit auf dem VfK-Platz: Für Sportler und aufgeregte Zuschauer

Bönen. Mehrfach wurde ich Augenzeuge: Nach zwei aufregenden Halbzeiten, vielleicht auch dem einen oder anderen Bier, traf die Männer ein unsichtbarer Blitz. Ob noch im Westfalenstadion oder auf dem Bahnsteig in Richtung Unna, beide Male waren die Bemühungen der Helfer vergebens. Wäre ein Defibrillator zur Hand gewesen, hätten die Männer eine Chance gehabt. Beim VfK Nordbögge hat der „Plötzliche Herztod“ jetzt einen ernst zu nehmenden Gegner.

Der DFB macht sich für Maßnahmen dieser Art stark, der VfK schreitet voran. Auf Sportanlagen herrscht erwiesenermaßen erhöhtes Risiko, den „Plötzlichen Herztod“ zu erleiden als anderenorts. Begeisterung, Aufregung und extreme Leistung können Auslöser sein. Das zeigen Untersuchungen vieler Sportverbände im In- und Ausland.

Mehr Sicherheit auf dem Platz und auf den Rängen gibt es jetzt beim VfK Nordbögge durch einen Defibrillator, der seit Sonntag im Vereinsheim an der Sportanlage Meereweg aufgestellt ist. Wieder ein neuer Standort, der die Gemeinde Bönen dem Attribut „Herzsichere Kommune“ einen Schritt näher bringt.

Beitragsbild: Dirk Wilke, Mitglied sowohl beim VfK als auch bei definetz, wo er als Schriftführer aktiv ist, überreichte das neue Gerät an die VfK-Vorstandsmitglieder Thorsten Würz und Walter Wiggermann (v.l.). – Foto: Friedrich Nölle

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