GSG: Seit 25 Jahren Austausch mit der Moskauer Partnerschule

Unna-Königsborn. Ein kleines Jubiläum feiern in diesem Jahr das Geschwister-Scholl-Gymnasium und seine Moskauer Partnerschule, das Gymnasium 1527. Seit 1989 gibt es einen regen Austausch zwischen den Schülern und Schülerinnen beider Schulen. Im September dieses Jahres waren die Unnaer Schüler und Schülerinnen zu Gast in Moskau und lernten das russische Schul- und Familienleben kennen.

Für 10 Tage nun sind 21 Moskauer Schüler und Schülerinnen, begleitet von ihren Deutschlehrerinnen, zu Gast in Unna. Wie in Moskau wohnen die Gäste in den Familien ihrer neuen Freunde. Auch werden sie das Schulleben am GSG kennenlernen, am Unterricht ihrer Gastgeber teilnehmen und sich sportlich bei einem Volleyballturnier messen.

Bürgermeister Werner Kolter erläuterte, wie die Kommunalpolitik in Unna funktioniert. - Fotos: GSG

Bürgermeister Werner Kolter erläuterte, wie die Kommunalpolitik in Unna funktioniert. – Fotos: GSG

Darüber hinaus stehen neben einem Empfang bei Bürgermeister Werner Kolter und einer Stadtführung durch Unna die verschiedensten Weihnachtsmärkte der Region auf dem Programm. Es war nämlich ausdrücklicher Wunsch der Moskauer Gäste, wieder in der Adventszeit nach Unna zu kommen, damit die Schülerinnen und Schüler diese vorweihnachtliche Atmosphäre kennenlernen können.

Historisches und Kulturelles kommen ebenfalls nicht zu kurz. Unter anderem  werden die Gäste bei einem Besuch in Münster etwas über die geschichtliche Bedeutung des Friedenssaals erfahren und bei einem Besuch im Oberhausener Gasometer etwas über die Industriekultur des Ruhrgebiets lernen.

Neben all diesen „offiziellen“ Veranstaltungen steht natürlich die persönliche Begegnung zwischen den Jugendlichen im Mittelpunkt. Denn gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen sind, gerade auch in schwierigen politischen Situationen, wesentliche Ziele einer solchen Begegnung. Die beteiligten Lehrer und Lehrerinnen beider Schulen hoffen natürlich, dass sich, wie schon in den Jahren zuvor, langanhaltende Freundschaften mit weiteren gegenseitigen Besuchen entwickeln werden und Schüler und Schülerinnen die Chance nutzen werden, als Gastschüler auch einmal eine längere Zeit an der jeweiligen Partnerschule zu verbringen.

 

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