Schulsozialarbeit muss auch in Zukunft gesichert werden

Unna-Lünern. Der SPD-Ortsverein Lünern/Stockum hatte schon während seiner Klausurtagung im Sommer dieses Jahres vereinbart, sich zukünftig bei seinen turnusmäßigen Sitzungen zu bestimmten Themen durch Vorträge von jeweils am Thema sicheren Referenten informieren zu lassen. Zur Premiere hatten sich die Sozialdemokraten die Schulsozialarbeit und deren aktuelle finanzielle Sicherung ausgesucht.

„Das ist ein brennendes Thema für alle Schulen und vor allem die Kinder und ihre Eltern“, sagt Ortsvereinsvorsitzender Sebastian Schmidt. Daher war zur jüngsten Zusammenkunft Schulsozialarbeiter Michael Bredenbeck zu Gast. Ererläuterte den Teilnehmern in einem ausführlichen Vortrag das Bildungs- und Teilhabeprojekt und seine Umsetzung. Detailliert schilderte Michael Bredenbeck die vielfältigen Anforderungen an die Schulsozialarbeit und ganz einfach auch, was ein Schulsozialarbeiter so genau zu tun hat.Er zeigte deutlich auf, welche Probleme durch mangelnde Finanzierung und damit einhergehende mangelnde Ausstattung dieses wichtigen Aspektes im Schulalltag auftreten könnten.

Im Kreis Unna ist die Schulsozialarbeit nur bis zum Ende des Schuljahres 2014/15 gesichert. Aus kreiseigenen finanziellen Mitteln. In der Diskussion ist nochmals klar geworden, wie wichtig die Schulsozialarbeit im Kreis Unna ist. Daher zeigte der Ortsverein Lünern/Stockum sich einig, dass die Schulsozialarbeit weitergeführt werden muss. „Unser Arbeitsauftrag lautet, die sozialdemokratischen Fraktionen im Kreis, im Landtag und im Bundestag aufzufordern, Lösungen zu finden, die Schulsozialarbeit auf Dauer finanziell zu sichern“, sagte Ortsvorsteherin Anja Kolar.

Beitragsbild: Schulsozialarbeiter Michael Bredenbeck führte die SPD-Mitglieder anschaulich in die Notwendigkeit seines Arbeitsauftrages ein. – Foto: SPD

4 comments for “Schulsozialarbeit muss auch in Zukunft gesichert werden

  1. 21. November 2014 at 14:02

    …was sollen da im Bundestag welche Lösungen gefunden werden? Die sollen einfach nur das Geld dafür überweisen, oder was soll der Auftrag bedeuten? Oder lieber hier einsparen und dann mehr für den Strafvollzug ausgeben? Oder bin ich mal wieder zu blöd?

    • 21. November 2014 at 15:34

      Reinhard, die müssen in Berlin suchen, weil sie zwar die Lösungen kennen, aber vergessen haben, wo die sind.

      • 21. November 2014 at 16:59

        …sehr gut,das ist aber auch die einzig nachvollziehbare Antwort, ha! Jetzt bleibt noch, einen Abgeordneten mit gutem Gedächtnis zu finden, ha ha!

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