In der Idylle eines Gutshofs geht der Definetz e.V. nun ans weitere Aufbauwerk

Bönen/Hamm. Der Definetz e.V. hat an einem schönen Herbsttag mit einer schönen Feier seine neuen Arbeitsräume im Rahmen eines Tages der offenen Tür in Betrieb genommen. Malerisch gelegen auf dem ehrwürdigen Gutshof Drechen gegenüber dem Golfplatz am Drei-Eichen-Weg in Hamm wurde ein ehemaliger Scheunenanbau liebevoll umgestaltet, um Vereinsvorsitzendem Friedrich Nölle und seinen bienenfeißigen Mitarbeiterinen und Kollegen ein Ambiente zu geben, das sie den Arbeitstag beinahe als erholsamen Landausflug betrachten können.

Wunderschöne Büroräume : Die Mitarbeiter können sich auf jeden Arbeitstag freuen. - Fotos: Rudi Bernhardt

Wunderschöne Büroräume : Die Mitarbeiter können sich auf jeden Arbeitstag freuen. – Fotos: Rudi Bernhardt

Patricia Skorwider, Nick Scheuner und die ehrenamtliche Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter finden dort in Zukunft Arbeitsbedingungen vor, die Anliegen und wachsender Bedeutung des Vereins gerecht werden. Innerhalb weniger Jahre hat sich Definetz e.V. zu einer bundesweit anerkannten Zentralstelle für Daten und ihre sachgerechte Sammlung bzw. Nutzung im Zusammenhang mit Defibrillatoren-Standorten entwickelt. Kooperationen pflegen Vorsitzender Friedrich Nölle und die Mitglieder des Vereins u.a. mit EU-Organisationen, weltbekannten Defibrillatoren-Herstellern, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik oder dem Entwickler von alltagstauglichen Drohnen für fast alle Fälle, der Firma Height Tech in Bielefeld.

Vorsitzender Friedrich Nölle begrüßte die Gäste und gab unterhaltsam jede Menge Informationen zu Definetz.

Vorsitzender Friedrich Nölle begrüßte die Gäste und gab unterhaltsam jede Menge Informationen zu Definetz.

Auf die wachsende Bedeutung des Defikasters und die inzwischen weit mehr als 12000 Datensätze umfassende Sammlung von Standorten mobiler und fest installierter Defibrillatoren wies Friedrich Nölle während der Eröffnungsveranstaltung deutlich hin. Hier hat der Verein ein unschätzbares know how gestapelt, dessen Umfang ständig wächst. Die Entwicklung einer geländegängigen App für Smartphones steckt in einer Abschlussphase. „Wir befinden uns da in einem fruchtbaren Austausch und sehen darin eine hervorragende Chance in der Bekämpfung des Plötzlichen Herztodes“, sagt Friedrich Nölle.

Freddy Pieper ließ mit seinem warmen Bariton Frank Sinatra auferstehen.

Freddy Pieper ließ mit seinem warmen Bariton Frank Sinatra auferstehen.

Wer den Vereinsvorsitzenden kennt, weiß zwar, dass er nicht tanzen kann, aber ebenso wenig seinen rechten Fuß stillhalten, wenn eine Melodie von irgendwoher swingt. Daher war es neben der stolzen Präsentation der Räume quasi Pflicht, den Gästen auch musikalische Leckerbissen zu bieten, während sie genießend ihre Portion westfälischer Kartoffelsuppe löffelten. „Freddy Pieper“, ein hochbegabter Bariton ließ Frank Sinatra auferstehen, während an dem kühlfrischen Vormittag eine milde Herbstsonne auf das Gut Drechen und seine neuen Mitbewohner lächelte.

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