Shades of Pumpernickel – Wenn Liebe Nahrung is(s)t (3): Steckrüben schmecken, nichts zum Verstecken

Ulli Ferner

Ulli Ferner

Nach einem wirklich lustigen und stimmungsmäßig äußerst gelungenem Oktoberfest (nur die Küche sollte noch üben) am Donnerstag im Unnaer Festzelt mit anschließendem Abzappeln im Kühlschiff zu Ruud van Laars 70er Jahre Hard Rock Mucke – nach Stunden mit bayerischer Volksmusik eine Offenbarung, gab es zum Abschluss noch eine Vorabdegustation des funkelnagelneuen, sauleckeren Lindenlikörs (Danke, Regina).

Als Kontrast zur bayerischen Brauchtumsspeisung biete ich Euch heute westfälisch – asiatische Crossoverküche an.

Cappuccino von der Steckrübe mit frittiertem Gemüse

Zutaten:

Cappuccino

500 g Steckrüben

0,75 l Gemüsebrühe

0,25 l Kokosmilch

0,25 l Sahne

1 Knoblauchzehe

2 Schalotten

Chilifäden

Salz, Pfeffer, Zucker

etwas Butter zum Andünsten und zum Aufschlagen.

Zubereitung:

In etwas Butter und Zucker die kleingeschnittenen Steckrüben, Schalotten und Knoblauch karamellisieren lassen. Brühe, Kokosmilch und Sahne zugeben. Weich kochen und pürieren. Würzen. Eventuell mit Brühe verdünnen oder einkochen lassen. Kurz vor dem Servieren Butter hinzugeben und aufschäumen. In eine Kaffeetasse füllen. Mit Chilifäden nach Geschmack bestreuen.

Frittiertes Gemüse

Zutaten:

250 ml eiskaltes Wasser (am besten kurz in den Tiefkühler stellen)

100 g Stärkemehl

100 g Weizenmehl

1 TL Backpulver

Salz, Pfeffer, etwas Zucker

Gemüse (sucht Euch was aus)

Zubereitung:

Stärke, Mehl, Backpulver und Gewürze durchsieben. Langsam das eiskalte Wasser zugeben bis ein glatter Teig entsteht. Das in ca. 3×3 cm geschnittene Gemüse durch den Teig ziehen und in 180 Grad heißem Fett frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und zu dem Cappuccino reichen.

Guten Appetit

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