Die Zwei aus dem Landtag waren sich einig: Klasse Konzept der Werkstatt

Unna. Zu einem Informationsbesuch im Werkstatt Berufskolleg in Unna, kamen die SPD-Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke und Rüdiger Weiß mit Herbert Dörmann, Geschäftsführer der Werkstatt im Kreis Unna, und Dieter Schulze, Schulleiter des Werkstatt-Berufskollegs, zusammen.

Die beiden Abgeordneten wollten sich über die Arbeit der jüngsten Unnaer Schule informieren. Das Berufskolleg ist eine vom Land anerkannte und geförderte Berufsschule und hat im vergangenen Jahr seine Arbeit aufgenommen. Sie versteht sich nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu den drei Berufskollegs des Kreises Unna und richtet sich vornehmlich an benachteiligte Jugendliche ohne Schul- und Berufsabschluss. „Mit der Verbindung von Theorie, Praxis und pädagogischer Begleitung sollen die jungen Menschen bestmöglich auf eine qualifizierte Ausbildung und einen Arbeitsplatz vorbereitet werden“, erläutert Dieter Schulze das Konzept.

In diesem Sommer haben die ersten 110 Schülerinnen und Schüler das Berufskolleg erfolgreich absolviert. Ins neue Schuljahr startete das Kolleg nicht nur mit 129 Schülerinnen und Schülern, sondern auch mit einem erweiterten Angebot: Neben den Berufsvorbereitungsklassen mit Hauptschulabschluss wird u.a. ein vollzeitschulisches Berufsorientierungsjahr in Metall sowie Ernährung und Hauswirtschaft und ein Berufsgrundschuljahr Metalltechnik angeboten. Darüber hinaus wird die 2-jährige schulische Ausbildung zur Staatl. gepr. Assistent/in für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service sowie ab dem 1. Februar 2015 die duale Ausbildung zur Fachkraft Lagerlogistik (schulische Form) angeboten.

„Eine gute Ergänzung der Berufsschullandschaft im Kreis Unna“, waren sich Hartmut Ganzke und Rüdiger Weiß einig. „Das Konzept, schulischen Unterricht, die praktische Ausbildung und die soziale Begleitung aus einer Hand anzubieten, wird den Schülerinnen und Schülern sehr entgegenkommen.“

Beitragsbild (v.l.n.r.): Hartmut Ganzke MdL, Dieter Schulze, Rüdiger Weiß MdL, Herbert Dörmann

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