Sportprojekt des Landes mit Schulkindern findet in Unna eine Modellstadt

Unna. Das wird was: Zu Beginn des Jahres hatte die Landesregierung die Kommunen in NRW angeschrieben und auf das Modellprojekt „Kinder- und Jugendsport in der Kommune – Kommunale Interventionskonzepte im Zusammenwirken von organisiertem Sport und kommunalen Institutionen“ hingewiesen. Das Projekt der Landesregierung und des Landessportbundes hat zum Ziel, allen Kindern und Jugendlichen einer Kommune ein passgenaues Sportangebot – möglichst in einem Sportverein – anzubieten.

Hartmut Ganzke

Hartmut Ganzke

Im Mittelpunkt steht die individuelle und ganzheitliche Förderung, so dass sowohl talentierte als auch Mädchen und Jungen mit erkannten Förderbedarfen erreicht werden. Das Konzept sieht vor, dass zunächst der Fitness- und Bewegungsstatus der Grundschulkinder in den Kommunen erhoben wird. Damit wird das Ziel verfolgt, den Kindern auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Sportangebote vorzustellen und sie zu motivieren, diese dauerhaft zu besuchen.

Im ersten Schritt suchte das Land 25 Kommunen, die ab August 2014 am Modellprojekt teilnehmen. Die Kreisstadt Unna meldete ihr Interesse an, das Interventionsprojekt in Unna umsetzen. In der Interessensbekundung machte die Stadt deutlich, dass sie bei der Umsetzung auf eine enge Verzahnung der Bereiche Jugend und Familie, Schule und Sport setzt.

Der Landtagsabgeordnete und ehemalige Unnaer Sportausschussvorsitzende Hartmut Ganzke freut sich nun, dass die zuständige Ministerin Ute Schäfer und der Präsident des Landessportbundes, Walter Schneeloch, der Kreisstadt eine Zusage für den Projektzeitraum 2014 bis 2017 gegeben haben. Im Herbst wird der offizielle Projektstart in Düsseldorf stattfinden. „Die Entscheidung, den Prozess voranzutreiben, wird für alle Beteiligten und vor allem für die Kinder eine gute und hoffentlich dauerhafte Erfahrung“, lobt Hartmut Ganzke.

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