Heinrich Peuckmanns neuer Roman über „Leere Tage“

Im Westen. „Leere Tage“ heißt der neue Roman des Schriftstellers Heinrich Peuckmann, der in diesen Tagen erschienen ist. Diesmal ist es kein Kriminalroman, sondern eine Liebesgeschichte, die Peuckmann tragisch bei der Loveparade in Duisburg beginnen lässt.

Leere Tage

Für Sven bricht eine Welt zusammen, als seine Freundin Karla in der Enge des Tunnels erdrückt wird. Auf zwei Zeitebenen schildert Peuckmann nun die Geschichte von Sven, einmal im Rückblick seine schöne, glückliche Liebesgeschichte, dann die dunklen Wochen und Monate, in denen er den Verlust zu verarbeiten sucht. Hinzu komm, dass Svens bester Freund ausgerechnet jetzt in kriminelle Machenschaften verwickelt wird. Erst durch eine ungewöhnliche Freundschaft gelingt es ihm, wieder den Weg zurück ins Leben zu finden.

Heinrich Peuckmann lässt seine Geschichte im Ruhrgebiet, hauptsächlich in Dortmund spielen. Es ist ein Roman, der ganz nebenbei auch thematisiert, wie das alte Ruhrgebiet versinkt und sich ein ganz neues entwickelt. Peuckmann setzt mit diesem Roman die Reihe seiner Ruhrgebietsromane fort. „Flucht in den Berg“ spielt am Ende der Nazizeit, „Schattenboxer“ in den frühen sechziger Jahren, „Saitenwechsel“ in den Siebzigern.  Nun ist der Schreiber in der Gegenwart angelangt.

Heinrich Peuckmann freut sich auf seinen neuen Roman und hat schon Lesungen auch weit außerhalb des Ruhrgebiets vereinbart.

Heinrich Peuckmann, „Leere Tage“, 250 Seiten, assoverlag, 9,90 €

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