Marius Hiller – Nationalspieler für Deutschland und Argentinien

von Heinrich Peuckmann

Wenn der Fußballer Marius Hiller noch leben würde, wüsste er am Sonntag nicht, für welche der beiden Nationalmannschaften er im Endspiel auflaufen sollte. Marius Hiller hat nämlich für beide gespielt.  1910 bestritt er 3 Länderspiele für Deutschland. Bei seinem ersten Spiel gegen die Schweiz im April 1910  trug er mit einem Tor zum 3:2-Sieg bei. Damals war er gerade 17 Jahre und 6 Monate alt, so dass er bis heute der jüngste Torschütze der Nationalmannschaft ist.

Marius folgte dem Beispiel seiner beiden Onkel Wilhelm und  Arthur, die ebenfalls hervorragende Fußballer waren. Arthur hatte es zwei Jahre vor seinem Neffen zu vier Einsätzen in der Nationalmannschaft gebracht. Schon 1912 wechselte Marius in die Schweiz, wo er in der Uhrenindustrie tätig war, ein Jahr später wechselte er im Auftrag der Firma nach Argentinien. Dort schloss er sich u.a. dem Verein River Plate Buenos Aires an, wurde 1916 Torschützenkönig der ersten Liga, nahm die argentinische Staatsbürgerschaft an und wurde noch zweimal in die argentinische Nationalmannschaft berufen, wobei er sogar vier Treffer erzielte.

Er war ein pfeilschneller Stürmer, trickreicher Stürmer, der 1917 in 39 Meisterschaftsspielen 52 Tore. Das war südamerikanischer Rekord.
Als er 1964 starb, gaben Tausende Fußballfans dem hochgeachteten „Eduardo“, wie Hiller sich nannte,  in Buenos Aires das letzte Geleit.

Heinrich Peuckmann, geb. 1949 in Kamen. Besuch des Aufbaugymnasiums in Unna, Abitur 1968. Viele Jahre lang Lehrer am Gymnasium in Bergkamen. Daneben rege Schreibtätigkeit. Inzwischen fast 50 Einzelpublikationen: Romane, Erzähl- und Gedichtbände, Kinder- und Jugendbücher. Zuletzt erschienen der Ruhrgebietsroman „Saitenwechsel“ und der Krimi „Angonoka“, der sich mit den üblen Machenschaften der Tiermafia auseinandersetzt. Peuckmann hat auch einen Roman geschrieben, der in Unna spielt, weil er sich dieser Stadt sein Schulzeiten verbunden fühlt. „Heimkehr“ heißt der Roman, der einen Soziologieprofessor für einen Vortrag nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt Unna führt, wo er ermordet wird. Gelegentlich fliegt Peuckmann nach China und hält an Universitäten in Shanghai und Xi´an Vorträge über deutsche Literatur vor chinesischen Germanistikstudenten. Inzwischen kennt er sich dort so gut aus, dass er über China geschrieben hat, unter anderem den Liebesroman „Rückkehr nach Shanghai“. Peuckmann ist Mitglied im Schriftstellerverband, in der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ und im PEN-Zentrum Deutschland, in dem er vor einem Jahr ins Präsidium gewählt wurde.

Heinrich Peuckmann, geb. 1949 in Kamen. Besuch des Aufbaugymnasiums in Unna, Abitur 1968. Viele Jahre lang Lehrer am Gymnasium in Bergkamen. Daneben rege Schreibtätigkeit. Inzwischen fast 50 Einzelpublikationen: Romane, Erzähl- und Gedichtbände, Kinder- und Jugendbücher. Zuletzt erschienen der Ruhrgebietsroman „Saitenwechsel“ und der Krimi „Angonoka“, der sich mit den üblen Machenschaften der Tiermafia auseinandersetzt. Peuckmann hat auch einen Roman geschrieben, der in Unna spielt, weil er sich dieser Stadt sein Schulzeiten verbunden fühlt. „Heimkehr“ heißt der Roman, der einen Soziologieprofessor für einen Vortrag nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt Unna führt, wo er ermordet wird. Gelegentlich fliegt Peuckmann nach China und hält an Universitäten in Shanghai und Xi´an Vorträge über deutsche Literatur vor chinesischen Germanistikstudenten. Inzwischen kennt er sich dort so gut aus, dass er über China geschrieben hat, unter anderem den Liebesroman „Rückkehr nach Shanghai“.
Peuckmann ist Mitglied im Schriftstellerverband, in der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ und im PEN-Zentrum Deutschland, in dem er vor einem Jahr ins Präsidium gewählt wurde.

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