SPD sei Dank: Ein Strauß von passenden Maßnahmen macht kreisweit ökologisch mobil

Kreis Unna. Ein Höchstmaß an Mobilität bei möglichst niedrigen Belastungen für Mensch und Umwelt: Diesem Ziel ist der Kreis Unna einen Riesenschritt näher gekommen – dank vieler SPD-Initiativen. Denn die Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsträger ist bereits annähernd vorbildlich.

Die SPD-Kreistagsfraktion sieht denn auch in dem Ergebnis der kürzlich vorgestellten kreisweiten Mobilitätsbefragung eine hervorragende Grundlage, die unterschiedlichen Verkehrsträger noch passgenauer aufeinander abzustimmen. Die überdurchschnittliche Nutzung von Bus und Bahn und auch der Anstieg seit der vorhergehenden Befragung aus 1987 sprechen nicht zuletzt für das gute Angebote der kreiseigenen Busgesellschaft VKU. Das Flash-Ticket für Schülerinnen und Schüler oder die Einführung des Sozialtickets haben sicherlich zum Erfolg beigetragen.

Allerdings steht der Öffentliche Verkehr auch vor der größten Herausforderung: In den kommenden Jahren (bis 2030) wird durch die demografische Entwicklung besonders durch den Rückgang der Schülerzahlen der Anteil des Schülerverkehrs um 16,6 Prozent  sinken. „Hier müssen wir als Träger der VKU jetzt schon darüber nachdenken, wie wir mit neuen Ideen und Angeboten in den kommenden Jahren noch attraktiver werden und auch neue Kunden gewinnen können“, fordert verkehrspolitischer Sprecher Jens Hebebrand.

Auch beim Radverkehrsanteil ist noch viel zu tun: Hier schwankt der Anteil zwischen 3 (Fröndenberg) und 21 Prozent (Werne) und bewegt sich kreisweit im Landesdurchschnitt von 12 Prozent. 2013 beschloss der Kreistag das „Radverkehrskonzept Kreis Unna“. Nach Auffassung der SPD-Fraktion ist das eine gute Grundlage für die künftige Maßnahmen zu Steigerung des Radler-Anteils am Gesamtverkehr. Der Kreis Unna setzt mit der Mitgliedschaft in der NRW-Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise ein wichtiges Signal (seit 2010), wie auch Unna, Lünen, Bergkamen, Kamen und Bönen dabei sind.

Das Auto bleibt nach der Untersuchung auch im Kreis Unna wichtigster Verkehrsträger. Die Zahl der zugelassenen Pkw im Kreis Unna(aktuell 225.000) steigt weiter. „Wir wissen aber auch aus Untersuchungen, dass gerade jüngere Menschen eine Alternative zur Nutzung des eigenen PKW suchen“, betont Jens Hebebrand und sieht hier auch den Kreis als Motor für neue Mobilitätsideen unter Berücksichtigung aller Verkehrsträger.

Beitragsbild: So weit müsste man regional mal kommen, aber dahin ist noch ein weiter Weg. Eine Fahrradparkanlage in Leiden (NL). – Foto: Rudi Bernhardt

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