Er läuft den Dreifach-Marathon für die Sicherheit der Unnaer Gaskunden: Wolfgang Edelhoff

Unna. Marathon für die Sicherheit der Unnaer: Über 136 Kilometer geht Wolfgang Edelhoff das Gas-Rohrnetz der Stadtwerke Unna ab. Der professionelle Gasspürer ist seit Montag, 20. Mai, auf Tour. Mit einer Teppichsonde und Bodenluftmesser, ausgerüstet mit GPS-Antenne und digitalem Netzplan, kontrolliert der Spezialist der Fachfirma SAG (Iserlohn) alle Mittel- und Hochdruckleitungen im Stadtgebiet. Dieser Check der großen Gasadern ist zum letzten Mal in 2012 durchgeführt worden. „Wir schreiben Vorsorge groß, im Gasnetz darf es keine Lecks und Undichtigkeiten geben“, sagt Dirk Brämer, Hauptabteilungsleiter der Stadtwerke. Die Vorsorge zahlt sich aus: Ganze 3 Schadstellen entdeckte der externe Prüfer bei der letzten Kontrolle. „Alle sind unverzüglich beseitigt worden“, versichert Dirk Brämer.

Die Unnaer Stadtwerker selbst sind regelmäßig auf Tour. Dank der sorgfältigen Vorsorge werden selbst kleinste Undichtigkeiten aufgespürt und sofort behoben. „Häufiger als vorgeschrieben werden Unnas Erdgas-Adern geprüft, damit auch in Zukunft die sichere Gasversorgung gewährleistet ist“, erklärt Dirk Brämer. Die Stadtwerker setzen dabei auf Spezialfirmen – damit die eigenen Ergebnisse und die eigene Arbeit nochmal extern kontrolliert werden.

Der Gasspürer im Auftrag der Stadtwerke arbeitet mit hoch empfindlichen Geräten: Die sogenannte Teppichsonde erfasst selbst Gasspuren in Millionstel-Konzentrationen. „Selbst durch Lehm oder Asphaltdecken spürt das Gerät mögliche Lecks auf“, erläutert Dirk Brämer. Wird eine Undichtigkeit entdeckt, handeln die Stadtwerke sofort: „Ein kompletter Tiefbautrupp steht für sofortige Störungsbeseitigung bereit.“ Damit die Vorsorge komplett ist, werden neben den Hauptrohren die abgehenden Hausanschluss-Leitungen geprüft. Eigentümer oder Mieter, die Eindringlinge im Garten vermuten, können beruhigt sein: „Der beauftragte Fachmann kann sich ausweisen“, erklärt Dirk Brämer: „Wir bitten alle Kunden, diese Kontrolle zu unterstützen.“ Nicht nur die ständigen Kontrollen sorgen dafür, dass Lecks in Unna die Ausnahme sind. In den vergan-genen Jahren hat das kommunale Versorgungsunternehmen in die Sicherheit investiert. Als eines der ersten Versorgungsunternehmen haben die Stadtwerke alle alten Gußleitungen im Netz ausgetauscht. Auch betagte Stahlrohre aus den 20-er Jahren sowie störungsanfällige Leitungen aus den 50-er und 60-er Jahren wurden durch Kunststoffrohre ersetzt. Für alle Rückfragen und weiteren Informationen stehen die Stadtwerke während der Geschäftszeiten zur Verfügung: Dirk Brämer, Tel. 2001-260.

Beitragsbild: Gasspürer Wolfgang Edelhoff (mit Hauptabteilungsleiter Dirk Brämer, rechts) ist seit 20. Mai auf Tour. – Foto: Günther Klumpp

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