Solidarität einer alten Bergbauregion: Mit den Menschen in Soma fühlen

Unna. Die türkisch-islamische Gemeinde Unna e.V. feiert an diesem Wochenende (17. bis 18. Mai 2014, jeweils von 11 Uhr bis 20 Uhr) rund um die Moschee in der Höingstraße ihr alljährliches Gemeindefest. Bei dieser Veranstaltung soll die türkische Kultur präsentiert, sowie religiöse und kulturelle Dialoge zur Integration gefördert werden.

Die Feststimmung wird jedoch überschattet von der Trauer um die Opfer des schweren Bergwerksunglücks in Soma. Gemeinsam mit den Gästen des Gemeindefestes wird die türkisch-islamische Gemeinde  am Samstag, 17. Mai, gegen 16 Uhr in einer Schweigeminute der Opfer und ihrer Familien gedenken. Bürgermeister Werner Kolter legt den Unnaerinnen und Unnaern ans Herz, zu diesem Anlass zahlreich zu demonstrieren, dass sie mit den Menschen in Soma und ihren türkischen Freunden fühlen.

Auch Landrat Michael Makiolla spricht in einem Schreiben an die Migrantenorganisationen im Kreis den türkischen Mitbürgern sein Beileid zum Tode ihrer Landsleute aus.

Bei dem Bergwerksunglück am 13. Mai in Soma sind wahrscheinlich mehr als 280 Bergleute ums Leben gekommen. Michael Makiolla erinnert in seinem Brief daran, dass die älteren Menschen im Kreis vor vielen Jahren selber die schlimmen Folgen Erfahrungen von Grubenunglücken erfahren mussten und unterstreicht die Solidarität mit den Menschen in Soma.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.