Und noch ein Schritt auf dem Weg zum Kreis der Inklusion

Kreis Unna. Berufsorientierung für Schüler mit geistiger Behinderung: Was bereits seit August 2013 erfolgreich praktiziert wird, hat mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am Hansa Berufskolleg nun auch eine rechtliche Grundlage.

Kooperationsvertrag unterzeichnet: Landrat Michael Makiolla und die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Schulen.  - Foto: Kreis Unna

Kooperationsvertrag unterzeichnet: Landrat Michael Makiolla und die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Schulen. – Foto: Kreis Unna

Vertreter der Karl-Brauckmann-Schule (Holzwickede), des Hansa Berufskollegs, des Märkischen Berufskollegs und des Hellweg Berufskollegs (alle Unna) haben die landesweit erste Kooperation zu einer inklusiven Berufsorientierung besiegelt.

Die inklusive Berufsorientierung geht auf einen vielfach geäußerten Elternwunsch zurück, der mit Beginn des Schuljahres 2013/14 am Hansa Berufskolleg (HBK) des Kreises erfüllt wurde. Seitdem werden hier in einer inklusiven Klasse eine Schülerin und zwei Schüler mit Down-Syndrom nach einem vom HBK-Team entwickelten Konzept unterrichtet.

Um eine umfassende Berufsorientierung über den Bereich Wirtschaft hinaus anbieten zu können, sind auch das Hellweg Berufskolleg (Handwerk) und das Märkische Berufskolleg (Hauswirtschaft) an der Kooperation beteiligt. Unterstützt werden die Berufskollegs von der kreiseigenen Karl-Brauckmann-Förderschule aus Holzwickede.

Schüler mit geistiger Behinderung können an allen drei Berufskollegs das Berufsgrundschuljahr absolvieren. Aufgrund der besonderen Bedürfnisse wird der regulär einjährige Bildungsgang auf zwei Jahre gestreckt. – Birgit Kalle

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