Konstruktive Unterstützung für Partner: Wegweisendes Seminar zur Landwirtschaft in Griechenland

Unna/Gythio. Einen Bericht vom „Südeuropakorrespondenten“ schickte mir Reinhard Jakob aus Unnas jugendpflegerischem Ableger auf dem Pelepones. Lest mal, was er so zu berichten hat:
von Reinhard Jakob

Das war mal eine Aktion, genau die konstruktive Hintergrundunterstützung, die wir in Griechenland dringend brauchen.

Nicht die überheblichen Einschätzungen mancher deutscher Politiker, die über “faule und betrügerische Griechen“ herziehen und gleichgeschaltete Medien, die mit eben solchen Unwahrheiten beleidigende Artikel formulieren, die nichts als Aggressionen hervorrufen. Sondern Anreize und Hilfen zur existenziellen Verbesserung griechischer Produzenten in der Landwirtschaft, wie dieses Seminar der Hans-Seidel-Stiftung im Süden Griechenlands, das sind Beispiele für eine positive europäische Zusammenarbeit.

Ein sachkundiges Podium wurde aufgeboten, damit dem zum Teil komplexen Thema gerecht wurde. (Fotos: Reinhard Jakob)

Ein sachkundiges Podium wurde aufgeboten, damit dem zum Teil komplexen Thema gerecht wurde. (Fotos: Reinhard Jakob)

Die Konferenz in Skala, organisiert und durchgeführt von der Deutsch-Griechischen Versammlung war nicht nur ein voller Erfolg, sie weckt Erwartungen auf weitere Zusammenkünfte mit anderen Schwerpunkten, zum Beispiel “Abfallwirtschaft“, “sanfter Tourismus“, “erneuerbare Energien“ oder “biologische Olivenölproduktion“.

Ein aus dem Podium vorgetragenes auffälliges und wichtiges Problem waren die Störungen aus der griechischen Verwaltung, die oft mit Gesetzen und Genehmigungen Schwierigkeiten hätten und deren Mitarbeiter wenig Sachkenntnis über Regeln und Verfahren aufwiesen.

Zweisprachig gingen die Vortragenden an ihr Publikum heran.

Zweisprachig gingen die Vortragenden an ihr Publikum heran.

Mit der Organisation der “grde.eu“ und mit gutem Willen der weiteren Beteiligten sollten aber solche Hindernisse, die Entwicklung blockieren und eine zukunftsorientierte, positive Veränderung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen hier fast unmöglich machen, mit der Zeit überwunden werden.

Jedenfalls ist diese Erfahrung für uns als kleine Abteilung hier in Griechenland ein guter Grund, mit unserem Programm “Ger-Mani“ weiter  zu arbeiten und Perspektiven zu entwickeln. „Nach unserer Ansicht haben wir beste Chancen auf konstruktive Maßnahmen, wenn wir zum sachlichen Inhalt zurückkehren“, sagt Reinhard Jakob.

 

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