Es geht nach Berlin, zur Begegnung Begeisterung gegen Beiläufigkeit, Rasanz gegen Routine, Leidenschaft gegen Langeweile – BVB gegen Buyern

BVB_PokalSie ist vorüber, die Bundesligasaison 2013/14. Geschichte sozusagen. Geschichte ist auch die bayerische Alleinherrschaft in den Schlagzeilen. „Brandstifter“, „Uhrenschmuggler“, „Steuerbetrüger“, manchmal auch Berichte über die Unschlagbarkeit – hat sich ja nach den Königlichen erledigt. 

Okay, muss ich ja auch einräumen, auch die schwatz-gelbe Beteiligung an der Champions League ist Geschichte, wenn sich auch dieselben Realen arg schinden mussten, damit sie gegen die, denen das Attribut „unmöglich“ unbekannt scheint, nicht ihrerseits schon rausflogen, als die Buyern noch hofften, sie schlagen zu können.

Aber Respekt den Münchnern. Sie haben eine grandiose Saison gespielt, trotz allen Störfeuers, an dessen Zustandekommen die versammelte Lichtgestaltenschar in den verschiedenen Vorstandsetagen höchst kreativ beteiligt war. Sie sind durch die Liga gerauscht, als gäbe es nur einen ernsthaften Gegner. Sie haben Punkt auf Punkt gesammelt, dass es geradezu langweilig wurde, sie haben sich – hauptsächlich in den verschiedenen Vorstandsetagen – besoffen geredet an der eigenen Kraft, sie wurden so verdient Meister wie in der Heynkes-Abschiedssaison. Und für die hymnisch-besinnungslose Begeisterung hatten die Bundesliga ja den BVB und seine unvergleichliche Anhängerschar, die zwar zahlenmäßig noch weit entfernt von der des FC Buyern ist, dafür aber ihr an Schlagkraft ebenso weit überlegen.

Nun geht es wieder einmal um das Spiel der Spiele, es geht um Begeisterung gegen Beiläufigkeit, Rasanz gegen Routine, Leidenschaft gegen Langeweile – es geht um den BVB gegen Buyern, das Pokalendspiel in Berlin.

Werde es mir irgendwo wieder mit meinem Schalker Freund anschauen – wie schon beim legendären Pokaltag, an dem die Bayern immer wieder Gas gaben, aber den BVB eben noch mehr davon in Reserve hatte, Schwatz-Gelb gegen Rot-Weiß echt nach Belieben gewinnen konnte. Ob’s wieder so wird, mal sehen, aber schön wird es in jedem Fall.

Und dann kommt wieder die Zeit der Ödnis, kommt die zwar nicht ganz fußballfreie, aber begeisterungsarme Zeit. Ist ja nur WM, spielt eine deutsch-nationale Elf, mit zu wenig Dortmundern drin, aber wird Rudelgucken schon Spaß machen, weil es ja sonst nichts in Hinsicht gepflegter Rasensport geben wird, ehe die Liga wieder Ernst damit macht.

Wie spannend wird das denn? Paderborn im Westfalenstadion, ein Derby der besonderen Art zweier Clubs vom Ostrand Westfalens.

Aber erstmal: Berlin, Berlin ….

2 comments for “Es geht nach Berlin, zur Begegnung Begeisterung gegen Beiläufigkeit, Rasanz gegen Routine, Leidenschaft gegen Langeweile – BVB gegen Buyern

  1. 12. Mai 2014 at 17:01

    Selbstverständlich werden wir auch anreisen. Aber nur zum deutsch-griechischen Begegnungszentrum von Ger-Mani. Das ist einfach näher für uns. Kommt noch jemand vorbei? Wir machen in Großleinwand!

    • 12. Mai 2014 at 18:46

      Franki, allzu gerne würde ich das mit euch genießen, aber ist leider etwas umständlich und weit. Hach, und dann am leckeren Schnaps nippen, auf den Pokalsieg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.