Dienstsport hält DRK’ler stets fit für rettende Einsätze

Unna. Die ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Unna legen bei ihren Diensten unzählige Kilometer zurück. Um für diese Einsätze fit zu bleiben, trafen sie sich jetzt zu einer Extraschicht: Am Ostersonntag machten sich acht Helfer bei schönstem Wetter mit Inlinern und Fahrrädern an der Möhne auf den Weg.

Immer wenn Zeit ist, legen die Rotkreuzler um ihren Leiter Sascha Stelter eine Runde Dienstsport ein. Bei schönstem Ausflugwetter ging es also mit Fahrrädern und Inlinern an der Möhne entlang; der Ausflug bot zudem eine gute Möglichkeit, den Einsatz der Fahrradsanitätstaschen zu üben – am Sonntag jedoch vor allem in eigener Sache. „Einige von unseren Inliner-Fahrern haben sich kleinere Schrammen zugezogen. Die konnten wir sofort versorgen“, berichtet Sascha Stelter. Ein anderer Effekt: Die Rotkreuzler zogen durch die Taschen die Aufmerksamkeit vieler anderer Ausflügler auf sich und konnten mit ihrer Präsenz in eigener Sache werben.
Dass der Dienstsport mit dem Ostersonntag auf einen Feiertag fiel, hatte ganz allein pragmatische Gründe: „Da haben die meisten Zeit“, schildert Stelter – diese ist nämlich bei den rund 20 Aktiven des Ortsvereins mehr als rar. Allein 12.448 Helferstunden leisteten sie im vergangenen Jahr, 2014 sind bereits 1.275 Stunden angefallen.

Gut, wenn Rotkreuzler vor Ort sind: Kleinere Blessuren bei den eigenen Teilnehmern konnten unmittelbar an Ort und Stelle versorgt werden. (Foto: Peter Büttner)

Gut, wenn Rotkreuzler vor Ort sind: Kleinere Blessuren bei den eigenen Teilnehmern konnten unmittelbar an Ort und Stelle versorgt werden. (Foto: Peter Büttner)

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