An der Kiebitzwiese wird der Wanderer bestens informiert

Kreis Unna. Die wichtigsten Informationen in gebündelter Form: Vier neue Thementafeln weisen Fröndenberg-Besucher auf das Naturschutzgebiet Kiebitzwiese hin. Hier haben zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause gefunden.

Am Rande einer Kuratoriumssitzung der Biologischen Station im Kreis Unna hat Ludwig Holzbeck, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt beim Kreis, die Informationstafeln am Naturschutzgebiet der Öffentlichkeit übergeben.

Fröndenbergs Bürgermeister Friedhelm-Wilhelm Rebbe und der Leiter der Biologischen Station, Klaus Klinger, freuen sich, dass das Naturschutzgebiet Kiebitzwiese nun mit insgesamt sechs Naturschutzgebiet-Infotafeln und sieben zusätzlichen Infoschildern komplett neu ausgeschildert ist.

Auf der detaillierten Geländekarte sind unter anderem Wanderwege entlang der Ruhr eingezeichnet und die Flächen erkennbar, die inzwischen 17 Heckrinder beweiden. Seit der Wiedervernässung, die 2011 begann, prägen die Kiebitzwiese große feuchte Grünlandflächen und flache Blänken, also zeitweilig austrocknende Kleingewässer.

Die Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Unna betreuen das  Naturschutzgebiet Kiebitzwiese, das ausgedehnte Weide-, Brache- und Vernässungsflächen in der Fröndenberger Ruhraue zwischen den Ortsteilen Westick und Neimen sowie dem Hammer Wasserwerk umfasst.
Birgit Kalle –

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