Kämmerer Karl-Gustav Mölle zum dritten Mal einstimmig gewählt

Unna. Karl-Gustav Mölle, Kämmerer und Erster Beigeordneter der Stadt Unna, wurde zu Beginn der Ratssitzung am Donnerstag wiedergewählt. Zum dritten Mal gewählt. Zum dritten Mal einstimmig gewählt. Entsprechend gerührt fiel seine kurze Dankesrede aus und die überzeugte Annahme der Wahl nach diesem überwältigenden Vertrauensbeweis.

Der gebürtige Holzwickeder lenkt nun schon seit Jahrzehnten die finanziellen Geschicke seiner Stadt. Kurz nach der Wende Anfang 1990 rissen sich gerade die Kommunen in den nicht mehr gar so neuen Bundesländern um den ausgewiesenen Finanzexperten. Aber der Mann mit dem lehrreichen Vortragsverhalten hatte damals zu starke Wurzelverhaftung in seiner Heimatregion.

Selbst Lockungen aus kultigen Städten wie Weimar widerstand er blieb nach kurzen Ausflügen (helfen, das macht er halt gern) dann doch daheim und folgte einem kraftvollen Ruf des legendären Ersten Beigeordneten Werner Jürgens. Der holte ihn nach Unna, und „Ömmes“ Jürgens wusste, dass wieder einmal ein Juwel entdeckt hatte.

Das Allparteienvertrauen, das Karl-Gustav Mölle seither genießt, spricht für seinen nach allen Seiten fairen Umgang zwischen ihm und den Vertreterinnen und Vertretern der ehrenamtlichen Verwaltung auf kommunaler Ebene im Rat. Sechs Monate vor Ende seiner Amtszeit stimmte der Rat für die Vertragsverlängerung des Wahlbeamten. Und das Zutrauen in sein Urteilsvermögen als Kämmerer brachte ihm weit über die Grenzen Unnas hinaus hohes Ansehen im Kreise seiner Kolleginnen und Kollegen ein.

Zwei, die sich besten verstehen und einander für ihre Stadt Unna nahezu perfekt ergänzen: Karl-Gustav Mölle und Bürgermeister Werner Kolter. (Foto: Stadt Unna)

 

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