IT-Kooperation zwischen Kreis Unna und Bönen ist final vernetzt

Kreis Unna. Nicht jeder muss alles machen. Deshalb wurde 2013 die interkommunale Zusammenarbeit in der Datenverarbeitung weiter intensiviert. Kompetenzen und Kapazitäten bündeln, um Kosten zu senken, ist die Motivation der Beteiligten.

Seit vielen Jahren kooperieren zahlreiche Kommunen im Kreis Unna erfolgreich. Das Spektrum der interkommunalen Zusammenarbeit ist breit gefächert und reicht von der Rechnungsprüfung über das Ausgleichsflächen-Management bis in den IT-Bereich.

Konkrete Formen angenommen hat die interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bönen, die 2012 beschloss, die eigenständige Datenverarbeitung aufzugeben und die entsprechenden IT-Dienstleistungen vom Kreis Unna „einzukaufen“. Die Umstellung ist inzwischen abgeschlossen.

Die IT-Infrastruktur der Gemeinde Bönen, die aus rund 100 Arbeitsplätzen an zwei Verwaltungsstandorten, zwei Feuerwehr-Gerätehäusern, einem Bauhof, einer Bücherei und fünf Schulen besteht, ist an die Zentrale Datenverarbeitung beim Kreis angebunden.

Im Ergebnis vermeidet die Gemeinde Bönen dadurch zu erwartende Kostensteigerungen und reduziert laufende Kosten. Auch für den Kreis Unna ergeben sich Verbesserungen, weil der Kreis seine vorhandene Technologie wirtschaftlicher ausnutzen kann.

Birgit Kalle

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