RVR schließt sich den Forderungen der Kreis-SPD an: Besser wird’s am Schienenstrang

Unna. Gute Nachricht für den Kreis Unna aus Essen: Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhrgebiet folgte heute Vormittag dem Vorschlag von Brigitte Cziehso, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, den Ausbau der Bahnlinie Dortmund (über Lünen) nach Münster in die Landesentwicklungsplanung aufzunehmen.

Brigitte Cziehso, hier mit Landrat Michael Makiolla  (rechts) und Oliver Kaczmarek (MdB).

Brigitte Cziehso, hier mit Landrat Michael Makiolla (rechts) und Oliver Kaczmarek (MdB).

„Damit stellt sich das gesamte Ruhrgebiet hinter die Forderung, den auch für NRW-bedeutsamen Engpass endlich anzupacken“, freut sich Brigitte Cziehso.

Nach Auffassung der RVR-Verbandsversammlung sollte der für den bundesweiten Bahnverkehr bedeutsame Schienenstrang zwischen Dortmund (über Lünen) nach Münster mit einem Ausbauziel versehen werden. Sowohl für den Nah- wie auch für den Fernverkehr handelt es sich bislang bei der Strecke um einen Engpass, der NRW-weite Auswirkungen auf die Verlässlichkeit des Gesamtsystems Bahn hat.

Das Land ist jetzt aufgefordert, den Landesentwicklungsplan entsprechend zu ergänzen. So würde NRW gegenüber dem Bund dokumentieren, dass diese Strecke aus Landessicht eine überragende Bedeutung besitzt.

Damit sind aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion die Weichen gestellt, den Streckenausbau im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans endlich zügig angehen zu können.

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