McDonald’s startet schmerzhafte Diplomatie-Offensive: Alle Läden auf der Krim dicht gemacht – und nennt mich Nostradamus

Nun wird’s ja bald vorüber sein, mit der Krim und ihrer Krise. McDonald’s hat verfügt, dass alle drei Filialen auf der Schwarzmeer-Halbinsel geschlossen werden. Wie aus Kreml-Insiderkreisen gezwitschert wird, hat das nachhaltige Wirkung auf allen Ebenen. Unser aller Überminister Wolfgang Schäuble hatte zwar kurz für helle Aufregung auf der Putin-Wolke gesorgt, als er dem verbal eine unternasige Gesichtszierde verpasste. Das aber ist nach der Ankündigung aus der Mc-Zentrale in einen Nebel des gestrigen geschubst worden.

Ohne Big Mac, Wedges oder eine Coke mit Eis ist das Eiland öde, das Interesse an meerumspülten sonnigen Stränden wird rapide erlahmen. Der unvermutete Eingriff ins außenpolitische Handeln der USA hat krasse Rillen in die Diplomatieversuche aller Beteiligten gezogen. Endlich zeigt sich ein ernstzunehmendes Embargo, nachdem Obamas Drohgeklimper beim Mini-Zaren ungehört verklang.

Nun ist alle Welt gespannt, wie die Kreml-Herren reagieren. Was wird Julia Timoschenko dazu sagen? Wird Burger King nachlegen? Springt Taco Bell in die Bresche? Oder kontert Putin mit kostenloser Plini-Ausgabe und gesalzener Sauercreme? 

Diese und viele andere Fragen beantworten wir, wenn die Wölkchen des Rätselns verflogen sind. Vielleicht heißt es dann: Esst Krimburger!

Und heute steht im Handelsblatt zu lesen:

 

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