Das Land zeigt bisweilen höchst merkwürdige Wesenzüge

Betrachte ich mir das klägliche Verhalten der Landesregierung, gerät mein fassungsloses Kopfschütteln in die Grenznähe eines ausgewachsenen Ticks. Die Umgangsformen des rot-grünen Bündnisses in Düsseldorf in die Richtung des sozialdemokratischen Hochburg-Kreises, namentlich in die der namensgebenden Stadt Unna, sind mit unhöflich noch vornehm beschrieben, sagte man es mit der sprachlichen Deutlichkeit des Revierrandes, sie sind bisweilen flegelhaft-respektlos.

Drei Rechtsstreitigkeiten in direktem und indirektem Zusammenhang mit der ehemaligen Landestelle in Massen sind bereits anhängig, ein weiterer kündigt sich an. Alle sind reines Notwehrverhalten der Kommune, weil Düsseldorf sich offenkundig um deren Interessen überhaupt nicht schert. Verkehrsplanungen, an deren Umsetzung der Wirtschaftsstandort Unna großes Interesse hat (Westtangente) werden vom Tisch gefegt, weil der grüne Koalitionspartner am Rhein die Muskeln spielen ließ. Den metropolähnlichen Kreisgebilden Recklinghausen und Unna attestiert man achselzuckend, sie wären nun einmal mit Mängeln behaftet aus der 1975-er Gebietsreform hervorgangen (Kann man nix machen.) und während sich da und dort für andere Gebietskörperschaften Sonderwege auftun, was auch gut ist, gibt es für den Ostrand des Reviers meistens nur verlängerte Nasen.

Auch hier wurde Kohle gefördert, auch hier wurde der einstige Reichtum des Landes begründet, also hat auch der Ostrand die Fürsorge nicht nur verdient, er hat sie sich erarbeitet. Auch in unsere Region sollte Geld, das reichlich in allerlei Gegenden von NRW verteilt wird, zurück fließen.

Erst eine Landesregierung, die den ländlichen Raum beschmust, dann eine, die den kreisangehörigen Raum anscheinend übersieht, Unna kriegt es stets mit ab.

 

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