Kreiskämmerer will auch nach Tarifabschluss den Kommunen weitere Belastungen ersparen

Kreis Unna. Landräte, Kreisdirektoren und Dezernenten aus ganz Nordrhein-Westfalen zu Gast auf Haus Opherdicke: Der Verfassungsausschuss des Landkreistages (LKT) befasste sich im Spiegelsaal mit tagesaktuellen Themen, darunter auch dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst.

Vielfältige Themen in angenehmer Umgebung: Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk (Mitte) war Gastgeber für den LKT-Ausschuss für Verfassung, Verwaltung und Personal des Landkreistages auf Haus Opherdicke. (Foto: B. Kalle - Kreis Unna)

Vielfältige Themen in angenehmer Umgebung: Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk (Mitte) war Gastgeber für den LKT-Ausschuss für Verfassung, Verwaltung und Personal des Landkreistages auf Haus Opherdicke. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

 

 

 

 

 

 

Internetbasierte Kfz-Zulassung, Inklusion, die Erweiterung des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes auf Auszubildende, kommunales Ehrenamt, digitales Archiv NRW – das Themenspektrum, das die Mitglieder des LKT-Ausschusses für Verfassung, Verwaltung und Personal beackerten, war breit gefächert.

Ganz frisch auf den Tisch bekam das Gremium des kommunalen Spitzenverbandes der nordrhein-westfälischen Kreise die Nachricht von der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst. Die Entgelte steigen rückwirkend zum 1. März um drei Prozent, mindestens aber um 90 Euro.

Das bedeutet für den Kreis Unna, der mit einer Gehaltssteigerung von zwei Prozent kalkuliert hatte, für 2014 Mehrkosten von 550.000 Euro. „Wir wollen das Geld möglichst aus dem laufenden Haushalt herausschneiden, um eine weitere Belastung unserer Städte und Gemeinden zu vermeiden“, betont Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Thomas Wilk. „An welchen Stellen gespart werden soll, werden wir in den nächsten Tagen in internen Gesprächen klären.“ – Birgit Kalle

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