Was sich zum 1. April so zusammen scherzt

Rolf Stöckel scherzt in den April:

„Breaking news: Finanzminister Schäuble lässt in seinem Haus nach bisher noch unbestätigten Quellen die Enteignung und Umwandlung des FC Buyern in ein bundeseigenes Unternehmen vorbereiten. Uli Hoeness soll nach Verbüßung seiner Haftstrafe das Management übernehmen und den Bundeshaushalt mit Spekulationsgewinnen sanieren.

Verfrühter Aprilscherz (31. März):

Jürgen Klinsmann holt Berti Vogts als Berater in das Expertenteam der US-Fußballmannschaft während der WM in Brasilien.

Gar kein Aprilscherz:

Ein beachtlicher Teil der Mitglieder der Moderatorenheerschar bundesdeutscher TV-Sender hat vom Fußball keinen blassen Schimmer.

Ziemlich ernst gemeinter Aprilscherz:

Jürgen Todenhöfer, den Herbert Wehner einst „Hodentöter“ schimpfte, versohlt Barack Obama öffentlich kräftig den Hintern… und hat dabei überwiegend Recht.

Furchterregender Aprilscherz:

Die Bildhafte Leidgazette erhöht den schmerzhaften Druck auf die US-Nationalelf-Fankultur noch. Sie malt auch Lothar Matthäus an die Kabinenwand. Klärt aber sofort auf: Scherz! Befürchtet wohl, dass zu viele Anfälle von Schnappatmung folgen.

Echt sparsamer Aprilscherz:

Wenn in Druckartikeln die Schriftart Garamond statt der allseits beliebten und best lesbaren Times New Roman verwendet wird, kann der Hersteller viel Geld sparen. Weil die Garamond deutlich weniger Druckfarbe bzw. Tinte verbraucht. Vielleicht sollte man sie auch noch auf die Schriftgröße Perl verkleinern.

Gar nicht mal so unwahrscheinlicher Aprilscherz:

Das Internetportal 11freunde ulkt: Bayern-Fans landeten im falschen Manchester. Statt auf der britischen Insel wähnten sie die Stadt des legendären United in den USA, in New Hampshire. Bisschen weit weg vom Old Trafford. Aber ehrlich, zuzutrauen wär’s ihnen doch. Ich find‘ den gut!

Ein wirklich komischer Aprilscherz:

Gerichtlich wurde dem Miniaturwunderland in Hamburg – weltgrößte Miniatureisenbahn mit Kultcharakter – auferlegt, sexuell interpretierbare Szenen aus dem riesigen Umfeld des gewaltigen Schienenstrang-Geländes zu entfernen. Die Betreiber reagierten artig, überklebten sämtlichen Nackedei-Püppchen die primären und sekundären Geschlechtsorgane und legten Rechtsmittel ein. Es gibt Juristen, die spinnen wirklich.

Am 2. April postete das Team bei facebook:

Gericht erlaubt Nacktszenen im Wunderland!!! Also eigentlich wollten wir unseren Aprilscherz ja nicht auflösen, da wir dachten dass das nicht nötig sei  Aber da so viele aufgeregte Mails bei uns eingegangen sind, möchten wir hier noch mal ein fettes APRIL APRIL loswerden. Natürlich gibt es keine Zensur im Wunderland und die Hamburger Gerichte beschäftigen sich viel lieber mit anderen Dingen als mit nackten Figuren im Wunderland… Aber vielen Dank für den großen Beistand, den wir in dieser vermeintlich schwierigen Situation erhalten haben  Wenns wirklich mal ernst wird, wissen wir dass wir auf Euch zählen können.

In diesem Sinne, schlaft gut!!! Euer Miniatur Wunderland Team“
Womit bewiesen wäre, dass mensch in der Bundesrepublik der Juristerei so ziemlich alles zutraut.

 

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