Der Lösungsplan des Rathauses für die bessere Zukunft der Brauerei-Finanzen

Die Verwaltung legte heute (27. März 2014) eine Empfehlung zur finanziellen Absicherung des Kultur- und Kommunikationszentrum Lindenbrauerei e.V. (K+K) für das Jahr 2014 vor. Die Beschlussvorlage für die Sitzung des Rates am 10. April 2014 sieht neben finanziellen Leistungen auch Arbeitsaufträge für das laufende Jahr vor.

Grundlage für den Verwaltungsvorschlag waren das Kulturgutachten, der inzwischen vorliegende Jahresabschluss 2013 und der Wirtschaftsplan 2014 des Vereins, sowie die Beratungen des vom Rat eingerichteten Steuerungskreises zur Konsolidierung des Kulturzentrums.

Die Vorlage stützt sich im Wesentlichen auf zwei Eckpunkte:

Der Rat hatte in seiner Sitzung am 9.  September 2013 beschlossen, 140.000 Euro als Zuschuss für die laufende Arbeit des Kultur- und Kommunikationszentrums zu gewähren und für maximal 60.000 Euro Anlagegüter des Vereins zum Stichtag 31. Dezember 2013 zu erwerben. Während der laufende Zuschuss unmittelbar zur Auszahlung gebracht wurde, konnte das Anlagevermögen aus fördertechnischen Gründen nicht angekauft werden.

  1. Zur Abdeckung dieses Betrages schlägt die Verwaltung nunmehr vor, den bilanziell ausgewiesene Verlustvortrag aus dem Jahr 2013 in Höhe von 44.087,08 Euro über einen erhöhten Zuschuss der Kreisstadt Unna zu kompensieren. Darüber hinaus sollen dem Verein die Forderungen für das Jahr 2013 erlassen werden, die auf Betriebskosten für den gemeinnützigen kulturellen Teil entfallen (= 15.572,81 Euro). Der Gesamtbetrag von 59.659,89 Euro dient zum Ausgleich offener Forderungen der Kreisstadt Unna.
    Mit dieser Maßnahme könnte das Ziel einer ausgeglichenen Bilanz des K+K für das Jahr 2013 erreicht werden. Die Finanzierung war schon durch den Rat am 9. September 2013 abgesichert worden.
  2. Für das Jahr 2014 schlägt die Verwaltung vor, den laufenden Zuschuss von 199.000 Euro einmalig um 75.000 Euro auf 274.000 Euro zu erhöhen. Die Finanzierung kann durch Verbesserungen bei den Kassenkreditzinsen dargestellt werden. Der Erhöhungsbetrag entspricht dem vom Verein vorgelegten Wirtschaftsplan.

Die einmalige Zuschusserhöhung ist klar verbunden mit dem Auftrag, möglichst schnell den festgestellten Erhöhungsbedarf der Lindenbrauerei zu reduzieren. Das vom Rat in Auftrag gegebene Kulturgutachten spricht von einem Zeitraum bis 2016.

Das Jahr 2014 soll genutzt werden, um die Diskussion über die weitere Konsolidierung des K+K zu führen. Darüber hinaus soll die Verwaltung beauftragt werden, den inhaltlichen und organisatorischen Prozess der kulturellen Arbeit und Institutionen in Unna bis zu den Haushaltsplanberatungen 2015 abzuschließen.

Der von der Verwaltung vorgeschlagene Weg soll den politischen Entscheidungsträgern diesen Prozess ermöglichen.

Parallel wird dem Rat vorgeschlagen, die rechtlichen Bedingungen zwischen der Kreisstadt Unna  und dem K+K europarechtskonform im Rahmen eines Betrauungsaktes neu zu regeln. Details hierzu können der Vorlage 0910/14 entnommen werden.

Die Präsentation als pdf

 

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