Erstligakochen mit Ulli Ferner: Na, was wohl, Döööörbytime!

DÖÖÖÖÖRBYTIME

(Wer heute gegen wen spielen wird, muss ja wohl nicht näher erläutert werden.)

Ulli war aber schon heute in aller Frühe entsetzlich aufgeregt. Kann ich ja verstehen, denn eigentlich findet das ganze Ligatheater ja nur für zwei Spiele im Jahr statt … oder vier, insgesamt sechs, wenn wir aus dem Revier versuchen, den Buyern auf die Lederhosen zu klopfen. Aber lassen wir erstmal Ullis unvergleichlichem Geschmack das Terrain:

„Moin Fans der rollenden Kugel. Heute Abend ist es wieder soweit. Unsere Jungs dürfen gegeneinander antreten. Ich hoffe nur, dass es nicht wieder Vollpfeifen gibt, die das Spiel aller Spiele dazu missbrauchen, ihre Aggressionen auszuleben. Egal wie groß die Rivalität auch sein mag hoffe ich auf ein friedliches Spiel im Umfeld. Reicht doch, wenn es auf dem Platz abgeht.

Zu Essen gibt es heute eine vernachlässigte Gemüsesorte mit ’nem Stüksken Fleisch drin.

 Steckrübendurcheinander mit Rindfleisch

Zutaten: 

2 St. Steckrüben

0,8 kg Rindfleisch ( Tafelspitz, Brust )

0,4 kg Kartoffeln

Piment

Lorbeer

Nelken

Wacholderbeeren

Zwiebel

1 Bd. Suppengrün

Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

Das Rindfleisch mit allen Gewürzen und dem Suppengrün in kochendes Wasser geben. Dann leicht siedend gar ziehen lassen.

Die Steckrübe und die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Etwas Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Die Steckrübenwürfel leicht darin anschwitzen. Kartoffeln hinzugeben.

Mit Rinderbrühe auffüllen und weich kochen. Dann mit einem Kartoffelstampfer zerquetschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Steckrüben auf einem Teller anrichten, den in Scheiben geschnittenen Rinderbraten darauf geben. Lecker.

Gab es früher bei uns zuhause des Öfteren, allerdings mit Bratwurst oder Frikadellen. Auch lecker.

Und nun mein von Rudi mit Spannung erwarteter Tipp für heute Abend:

Bolzer vom Borsigplatz – Königsblauen Kindergarten: 3:4

Viel Spaß und ein spannendes, gewaltfreies Spiel!“

Nun, das ungefähr hatte Rudi natürlich erwartet, und Ulli hat vermutlich erwartet, dass ich exakt mit dem umgekehrten Spielausgang kontern würde. Aber in einem schließe ich mich meinem blau-weißen Freund an: Das Wichtigste ist, dass es fair und friedlich bleibt, heute Abend und die Vollpfosten nur dazu dienen, die beiden Tore zu begrenzen.

Uns allen viel Spaß!

 

 

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