Wasser darf nicht als Ware auf den kapitalen Markt: Welttag mahnt an seine lebenswichtige Bedeutung

Auf die lebenswichtige Bedeutung des Wassers wird weltweit am 22. März aufmerksam gemacht. Diesmal lautet das Thema „Wasser und Energie“. Darauf weist der Kreis als untere Wasserbehörde hin. Ein prima Tag aber, um verstärkt klar zu machen, dass Wasser nichts ist, was man einem kapitalistischen Markt überlassen darf, es ist ein Lebensmittel.

Der Weltwassertag findet seit 1993 statt und ist ein Ergebnis der 1992 durchgeführten UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro. Das Motto von 2014 unterstreicht die enge Verbindung und gegenseitige Abhängigkeit zwischen Wasser und Energie: Wasser wird für die Energieerzeugung und -übertragung genutzt, Energie ist für die Aufbereitung und Verteilung von Wasser notwendig. Beim Tag des Wassers am 22. März wird auf die Bedeutung dieser Zusammenhänge und ihre Berücksichtigung bei Planungen aller Art hinweisen.

„Der Tag des Wassers sollte ein Tag sein, an dem sich jeder seiner Verantwortung für das Wasser bewusst wird“, betont auch Jürgen Werner von der Unteren Wasserbehörde beim Kreis Unna. Im hiesigen Raum ist die Wasserversorgung gesichert. „Handlungsbedarf besteht eher im Hinblick auf den ökologischen Zustand der Gewässer, die vielerorts durch Bebauung oder andere Nutzungen in ihrer Entwicklung stark eingeschränkt sind“, erläutert Jürgen Werner.

Rund um den Tag des Wassers findet im Kreis Unna die Gewässerschau 2014 statt. Bis zum 25. März werden 17 im Verantwortungsbereich des Kreises befindliche Fließgewässer begutachtet, Missstände aufgegriffen und Verbesserungsmaßnahmen auf den Weg gebracht.

Noch auf dem Plan steht die Begutachtung der Gewässer in Bönen (20. März), in Werne (24. März) und in Kamen (25. März).

1 comment for “Wasser darf nicht als Ware auf den kapitalen Markt: Welttag mahnt an seine lebenswichtige Bedeutung

  1. 19. März 2014 at 18:06

    …na sicher gehört Wasser zu den Lebensmitteln, wie Getreide, Kartoffeln, Tomaten usw. Wasser sieht doch gut aus in den Plastikflaschen, oder? Dann könnte man zuletzt noch die Luft vermarkten. Aus Spass konnte man mal „Berliner Luft“ in Dosen kaufen! Weiter so mit der Marktwirtschaft, wie die auch immer genannt wird.

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