Die GroKo spart sich langsam, aber sicher in die Substanzarmut

Fast wäre man geneigt seine lesende Umgebung zu fragen, ob wer denn den Unterschied zwischen Uli Hoeneß‘ Prozessverlauf und den Lebensäußerungen der Großen Koalition kenne. Meine Antwort würde lauten: In einer Hinsicht kann ich keinen Unterschied erkennen.

In welcher? Ganz einfach. Bei Uli Hoeneß steigen die horrenden Hinterziehungsschuldensummen fast im Stundentakt; aktueller Stand ca. 27 Millionen. Bei der GroKo laufen in unregelmäßigen, aber doch stetigen Abständen Nachrichten ein, dass die Einlösung dieses oder jenes Versprechens, das bei ihren Entstehungsverhandlungen gegeben wurde, erst mal verschoben werde.

Erst müssen die Kommunalen den Kampf aufnehmen, dass ihre angekündigten Entlastungen auch wirklich in Angriff genommen werden. Und nun werden auch Erhöhungen von gepriesenen Familienzuwendungen (Kindergeld und Freibeträge) auf 2016 vertagt. Dann aber sollen die Geschenke füllhornig ausgeteilt werden.

Da bin ich ja mal gespannt, aber vielleicht ist dann die Steuernachzahlung vom Buyern-Boss gezahlt und kann als Kofinanzierung dienen, sollte sie während des Prozessverlaufs in bisheriger Schlagzahl weiter steigen.

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