Retter im Kreis Unna sind allzeit bereit: 49.000 Einsätze im Jahr 2013

Wenn das Telefon klingelt, wissen alle: Jetzt kann es um Leben und Tod gehen. Deshalb sind in der Rettungsleitstelle rund um die Uhr Konzentrationsfähigkeit und starke Nerven gefragt.

Etwa 49.000 Einsätze koordinierten die rund 20 Mitarbeiter der Leitstelle mit Jens Bongers an der Spitze im letzten Jahr. Dazu kamen etwa 8.700 Anrufe, in denen z.B. nach freien Krankenhausbetten gefragt oder die Weiterleitung eines Anrufes erbeten wurde.

Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann (M.) und seine Stellvertreter Alfred Krömer (r.) und Heinz-Jörg Sommer. (Fotos: Constanze Rauert - Kreis Unna)

Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann (M.) und seine Stellvertreter Alfred Krömer (r.) und Heinz-Jörg Sommer. (Fotos: Constanze Rauert – Kreis Unna)

Einsatzzahl gestiegen

Was den Disponenten abverlangt wird, ist vielschichtig und unvorhersehbar. Die Einsätze reichen vom Patiententransport bis hin zur Einsatzkoordination bei Bränden bei Verkehrsunfällen oder anderen persönlichen Menschenschicksalen. Langeweile jedenfalls kommt nicht auf – zumal die Einsätze von 2008 bis 2013 um 16 Prozent gestiegen sind. 

Dank an viele Ehrenamtliche

Wenn im Ernstfall jede Sekunde zählt und jeder Griff sitzen muss, kommt es vor allem auf das reibungslose Zusammenspiel aller eingesetzten Kräfte an. Und in diesem Rettungsverbundsystem spielen neben den 2.250 ehrenamtlichen und 180 hauptamtlichen Feuerwehrkräften die Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks, des Malteser Hilfsdienstes oder auch der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft oft eine wichtige Rolle.

Kreis investierte 270.000 Euro

Manpower allein reicht aber nicht aus. Deshalb schaffte der Kreis 2013 für rund 270.000 Euro unter anderem einen Abrollbehälter Logistik und einen zweiten Rettungswagen für den Patiententransport an, stellte den dritten Bauabschnitt der Atemschutzübungsstrecke fertig und erweiterte die technische Ausstattung von Feuerwehrservicezentrum und Rettungsleitstelle.

 

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