Blut und Ehre – Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland

„Diese Morde sind eine Schande für unser Land“ sagte die Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Rede am  Februar 2012 bei der Gedenkfeier für die Opfer der NSU-Morde in Berlin.

Die Hinterbliebenen der Opfer der schändlichen Taten durchleben derzeit bei dem NSU-Prozess im Oberlandesgericht in München Schmerzen, die sie nochmals belasten, weil es keine Antworten auf ihre Fragen gibt, die ihr Leid lindern würden.  Die Verantwortlichen für diese Taten sind nicht nur die vermeintlichen Täter, sondern auch Behörden und staatliche  Funktionsträger,  denen man sonst  immer vertrauen würde. Der Prozess deckt viele Widersprüchlichkeiten im Verhalten der ermittelnden Sicherheitsbehörden auf, so dass man das Gefühl bekommt, dass der Staat im Kampf gegen den Extremismus versagt  hat.

Andrea Röpke und Andreas Speit beobachten schon sehr lange die rechtsextreme Szene und zeigen in ihrem neuen Buch „Blut und Ehre“ (erschienen im Christoph Links – Verlag) viele Parallelen zwischen der Geschichte der BRD und den Aktivitäten der Rechtsextremen von heute auf. Andrea Röpke will mit ihren Vorträgen, die sie auch in diesem Frühjahr ins Unnaer Kreishaus führen, aufklären, aufrütteln und aufregen. Der Besuch ihrer Veranstaltungen lohnt.

Referentin: Andrea Röpke, Politologin und freie Journalistin; Spezialgebiet Rechtsextremismus, Sachverständige in den NSU-Untersuchungsausschüssen im Bundestag

Termin: Mittwoch, 19. März 2014, 18 bis 20.30 Uhr

Anmeldeschluss: Montag, 10. März 2014

Ansprechpartnerin Sevgi Kahraman-Brust, Kommunales Integrationszentrum Kreis Unna

Tel: 02307 92488-74 oder sevgi.kahraman@kreis-unna.de

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