Erstliga-Kochen mit Ulli Ferner: Laubfrösche jagen, aber mit Konzentration und Liga-Ernst

Endlich, die Pausen-Uhr ist abgelaufen! Was sind Markus Lanz und Sahra Wagenknecht, was bedeuten Mutti und GroKo, was scheren uns Krisen und Banken, welchen Wert stellen Dschungelcamp oder Rocker-Riten dar? Bundesliga-Fußball kehrt zurück, zurück in die Aufmerksamkeitsgegend, die dem einzig wahren König gebührt, in den Mittelpunkt (hier: Mittelkreis). Und mit ihm ist auch unser Ulli Ferner wieder da, mein Lieblingsgourmet, und er macht zu jedem Spieltag des einzigen Fußballopernhelden, des BVB, einen gegnerischen Rezeptvorschlag. Und tippt, wie wohl sein Namensloser und mein Namenloser Verein an Punkte gelangen. Pfffffffffffffffffffffff!!!!!!!!!!!!

Wir hauen den Gegner in die Pfanne

 FC Augsburg:

Endlich geht es wieder los. Nach Wochen der fußballerischen Abstinenz bekommen wir Junkies endlich wieder unsere Droge. Schaun mer mal was die zweite Hälfte der Saison so bringt. Vor allem wünsche ich mir weniger Vollpfosten in und außerhalb der Stadien, die sich mit ihren übrig gebliebenen Sylvesterknallern und ihren Fäusten selbst darstellen. Ansonsten eine spannende Rückrunde mit einem aufregenden Kampf um die Plätze nach Bayern München.

Heute gibt es Schwäbische Laubfrösche:

 Zutaten:

8 große Spinatblätter

1 Brötchen vom Vortag

1 Zwiebel

1/2 Bund Petersilie

2 EL Butter oder Margarine

250 g Bratwurstbrät

1 Ei

Salz

Pfeffer

etwas geriebene Muskatnuss

0,250 l Gemüsebrühe

3 mittelgroße Tomaten

1 Knoblauchzehe

1 EL Olivenöl

125 g Crème fraîche

 Zubereitung:

Die Spinatblätter kurz blanchieren. Herausnehmen und in Eiswasser abkühlen, damit sie ihre Farbe behalten. Zwiebeln leicht andünsten. Das eingeweichte Brötchen, Brät, die Gewürze, Ei, Zwiebeln und gehackte Petersilie verkneten. Die abgetupften Spinatblätter überlappend ausbreiten. Mit der Füllung belegen. An den Seiten einklappen und aufrollen. In Olivenöl auf der Nahtseite leicht anbraten. Mit der Brühe ablöschen. Kleingewürfelte Tomaten, Knoblauch und Creme fraîche hinzugeben und etwa 15 Minuten im Ofen garen. Frösche herausnehmen, Sauce pürieren und abschmecken. Dazu passen selbstverständlich Spätzle.

Meine Tipps:

Stadt des Tempels – FC Augsburg: 1:1

HSV – Schalke 04: 1:3 ( 3x Huntelaar :-)) )

Und ganz bescheiden die meinen: Nun ja, das mit dem dreimal Hunter kann ich nicht so recht glauben, aber gegönnt sei es ihm. Die Augsburger zu unterschätzen, wäre fahrlässig, aber ohne lässiges Spiel und mit ganzer Konzentration ist doch wohl für den BVB ein klarer Sieg drin! Oder?

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