Es ist aber auch auf nix mehr Verlass!

Auf nix ist mehr Verlass: Es gibt kaum mehr Institutionen, Unternehmen, politische Schwergewichte, von denen  man ungestraft behaupten könnte, da wird sich nur dann inhaltlich was ändern, wenn das auch gut zu begründen wäre.

Das wäre mein Vorschlag fürs beliebteste Auto Deutschlands. (Foto: Rudi Bernhardt)

Das wäre mein Vorschlag fürs beliebteste Auto Deutschlands. (Foto: Rudi Bernhardt)

Der ADAC betuppt seine Mitglieder und Follower mit geschönten (genauer gesagt, gefälschten) Zahlen und kürt offenbar nach Belieben die beliebtesten Automobile der Welt.

Die CSU, sonst glühender Verteidiger jeder ADAC-Meinung (klar, hat ja seinen Sitz auch in München), belächelt hämisch den Vertrauenskrisen geschüttelten Automobilclub und merkt allwissend an, dass ihr (na ja, dem Häuptling Seehofer) so was ja seit langem geschwant hätte. Schließlich argumentiere der ADAC ja auch gegen die PKW-Maut mit falschen Zahlen, und die liebt Herr Seehofer ja abgöttisch.

Die Deutsche Bank, die alles und jeden finanziert, dessen Autos gekauft werden und die Käufer gleich mit, sie donnert Kurs abstürzend in Gewinnverluste, was zu Ackermanns Zeiten undenkbar schien, sogar während einer weltumspannenden Bankenkrise. Dass jede Menge von Ackermanns Altlasten zum Verlust beitrugen sei nur am Rande erwähnt.

Sigmar Gabriel, Berlins Superminister setzt energiepolitische Grillen in die Welt, die nur Großerzeugern dienen können, und angeblich die gipfelstürmenden Strompreise sedieren sollen. Der Sozialdemokrat sorgt da mal kurzerhand dafür, dass diese denkwürdige Energiewende am Ende der Wende zu nix führt als weiteren Zugewinnen von e.on, Vattenfall und Co.

TV-Deutschland rätselt verzweifelt, ob Dschungel-Larissa wirklich spinnt oder nur spielt, dass sie spinne. Wobei es eigentlich gleichgültig ist und nur Winfried (Paul) Glatzeder träfe, der im Falle des Zweiteren einräumen müsste, sie sei eine brillante Schauspielerin.

Der BER-Flughafen in der Hauptstadt an der Spree, auch auf den ist auch kein Verlass, denn nun heißt es, er werde doch noch fertig. Aber wohl nicht mehr in diesem Jahr.

Der FC Bayern verliert wehrlos gegen Red Bull Salzburg, auch dieser Unschlagbarkeits-Nimbus ist futsch.

Nur eines bleibt festzustellen: Helmut Schmidt bewahrt sich seine liebenswerte Altersweisheit und kommentiert die durchweg angenehmen Berichte und Glückwünsche anlässlich seines 95. Geburtstages (vor einem Monat): „Meine Fehler habt Ihr verschwiegen, aber Euer Lob habt Ihr weit übertrieben.“

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