Kämmerer Mölle: Entschuldung der Stadt wurde auch 2013 konsequent fortgesetzt

Coole Bilanz: Zum 31. Dezember 2013 betrugen die kurz- und langfristigen Bankverbindlichkeiten der Kreisstadt Unna insgesamt 119,4 Mio. € und lagen damit um 3 % unter dem Vorjahreswert. „Im vergangenen Jahr haben wir erstmals keine neuen Schulden gemacht und die Kreisstadt Unna konnte sich dar­über hinaus um 3,4 Mio. € entschulden“, sagt Unnas Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Karl-Gustav Mölle. Die Verbindlichkeiten verursachten einen Zinsaufwand von 3,1 Mio. €. Der Zinsaufwand liegt um 0,4 Mio. € oder 11% unter dem Vorjahreswert und trägt entscheidend zur Haushaltsentlastung bei.

Die langfristigen Verbindlichkeiten, mit denen die Kreisstadt Unna ihre Investitionen im Kernhaushalt finanziert, beliefen sich zum 31. Dezember 2013 auf insgesamt 57,9 Mio. €. Diesen Verbindlichkeiten stehen entsprechende städtische Infrastrukturinvestitionen gegenüber, vom Schulgebäude über Sportplätze bis hin zum Feuerwehrfahrzeug. „Wir haben damit belastbare und sichtbare Werte für unsere Stadt geschaffen“, stellt der Kämmerer fest.

Die Investitionskredite sind im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 1,8 Mio. € oder 3% gesunken. Damit wurde der seit Jahren anhaltende Schuldenab­bau erfolgreich fortgesetzt. Verantwortlich dafür sind insbesondere die kon­sequente Haushaltssicherung und Sparprogramme im Investitionshaushalt. Für diese Kre­dite mussten im Jahr 2013 Zinsen in Höhe von 2,2 Mio. € aufgewandt werden, das waren 244.000 € oder fast 10% weniger als im Vorjahr.

An dem Konsolidierungsziel der kontinuierlichen Rückführung der investiven Kredite wird nach dem Haushaltssicherungskonzept auch in den kommenden Haushaltsjah­ren konsequent festge­halten.

Abbau kurzfristiger Verbindlichkeiten ist vorzeitig gelungen

Bereits ein Jahr früher als geplant beginnt die Kreisstadt Unna mit dem Abbau ihrer Kassenkredite. Diesen stehen keine Investitionen gegenüber und werden im Allgemeinen auch als Kontoüberziehungs- oder Dispositionskredit bezeichnet.

Die Kassenkredite konnten im Ver­gleich zum Vorjahr um 1,6 Mio. € oder nahezu 3% auf nunmehr 61,5 Mio. € verrin­gert werden. Sie liegen damit sogar um 8,5 Mio. € oder 12% unter dem ursprünglich für 2013 geplanten Volumen von 70 Mio. €. Zum ersten Mal seit langer Zeit sind Zuwächse in diesem Kredit­be­reich gestoppt und Schulden abgebaut worden. Für die kurzfristigen Liquiditätskredite mussten im Jahr 2013 Zinsen in Höhe von 873.000 € aufgewandt werden, das waren 161.000 € oder rund 16% weniger als im Vor­jahr.

Der Erste Bei­geordnete und Stadtkämmerer Karl-Gustav Mölle betonte: „Um die Handlungsfähigkeit unserer Stadt zu erhalten und gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben zur Haushaltssicherung zu erfüllen, war im vergangenen Jahr eine deutliche Erhöhung der Steuern notwendig. Diese Steuermehreinnahmen nutzt die Stadt allerdings nicht nur zur Finanzierung der kommunalen Aufgaben sondern erspart damit unserer Stadt auch zusätzliche Kreditaufnahmen. Die Faktenlage verdeutlicht, dass bei ei­ner konsequenten Umsetzung des Haushaltssicherungskonzeptes die Gesamtver­schul­dung nicht nur gestoppt, sondern auch zurückgeführt wird. Insofern befinden wir uns auf dem richtigen Weg zum Haushaltsausgleich, die nachfolgenden Generatio­nen werden es uns danken“.

Schuldenbilanz 2013 als pdf:

 

 

1 comment for “Kämmerer Mölle: Entschuldung der Stadt wurde auch 2013 konsequent fortgesetzt

  1. Margarethe Strathoff
    9. Januar 2014 at 17:55

    Geht doch

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