(B)rauchtums- hüter geben den Kampf ums freie Rauchen auf

2014: Das fängt ja gut an!

Der Verein für „(B)rauchtumspflege in Unna“ existiert nicht mehr. Gerd Gischas, der das Fähnlein der aufrechten letzten 15 Mitglieder am Ende noch am Qualmen hielt, erklärte die Kapitulation vor landesregierenden Rot-Grünen und deren Gesetzgebungen: „Wir werfen einfach das Handtuch!“

Ich nicht!!!!!! Ich nehme mir weiter als nichtrauchender (drei Jahre inzwischen) Begleiter allgemeinen politischen Lebens heraus, wider diejenigen zu streiten, die mit allen gesetzlichen Mitteln das Rauchen bekämpfen und das damit begründen, dass passiv Raucheinatmende ja geschützt werden müssten, hingegen dem Alkoholgenuss nur unzureichende Kampfkraft entgegen setzen, obwohl auch bei dieser Sucht, passiv Mitleidende ganz schön viel Druck erfahren müssen. Da hat wohl wer die bessere Lobby und würde zu unpopulistisch reagieren. Und überhaupt: Wer mir das Passivrauchen dergestalt erschwert, kann kaum mit meiner Zustimmung rechnen, schon gar nicht, da er selbst mal kettenrauchend durchs Privatleben zog.

Und dann noch Ronald Pofalla, der jede sich anbietende Krise erfolgreich damit bekämpft, dass er sie für beendet erklärt, er wird ins Lobbyistenzentrum der Deutschen Bahn berufen, dass er für das vollstaatliche Unternehmen seine guten Beziehungen in Berlin und anderenorts spielen lassen kann, weil ja Regierung und Parlament auch überhaupt keinen Einfluss aufs vollstaatliche Unternehmen haben und dieses so sehr angewiesen ist auf passable Lobbyisten. Nun, Ronny wird das können, und wenn gar nichts mehr hilft, dann erklärt er flugs Verluste der Bahn für beendet, damit wir Kunden nicht unter einer Fahrpreiserhöhung leiden müssen. Ok, dann kann ich das auch, und, liebe Bahn, ich nehme dafür nur die Hälfte, versprochen.

Auf 81 Millionen Euro beziffert SPIEGEL-online die Summe, die Real Madrid Robert Lewandowski und seinen Beratern anbot, wenn der Stürmer des BVB nach Spanien und nicht zu Bayern München wechseln würde. Puuuh! 81 Millionen für einen ablösefrei wechselnden Spieler, das ist mal ein Aufruf. Aber, Lewa und seine Berater winkten ab, großzügig. Nun stellt sich mir die Frage, was denn wohl der FC Buyern (dieses Wort wurde von Frank Fligge entwickelt) ganz still und leise dem Kicker und seinen nervigen Beratern bot, damit er an die Isar kommt. Lewas Entourage war noch nie dafür bekannt, bessere Einnahmen zurückzuweisen. Der Angebotsunterschied war da wohl nicht groß genug, um sich öffentlichen Ärger zuzuziehen. Oder: Die Buyern hatten schon mehr überwiesen als Real zu zahlen bereit war. Und lustigst ist, dass die Münchner Chefetage nun auch noch empört aufschreit, dass ein anderer Europäer sich in ihre Domäne einmengt: Konkurrenzvereine leer zu kaufen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.