Carlo und Gio: Sie pflegen Olivenbäume und eine ölige Tradition ihrer Familie in Italien

Carlo und Giovanni Daddetta, zwei immer junge Männer, die in Unna an manch prägnanten Stellen gastronomische und gesellschaftliche Spuren hinterlassen haben, sie üben sich daheim in Bella Italia seit langem in einer sehr wurzeligen Tradition. Sie hegen und pflegen im Gargano (ganz unten am Stiefel) einen traumschönen Olivenhain, dass die Bäume dort stets genügend Früchte tragen. Denn das Brüderpaar presst im heimatlichen Carpino aus den Oliven delikates Öl, das nicht nur besonders gesund, sondern auch krönend für so manche Speise ist, die sie sich und anderen zubereiten.

Gerade haben sie die Ernte weitgehend abgeschlossen und haben die ersten Flaschen mit „Olio extra vergine“ abgefüllt. Carlo versichert: „Das ist das beste, das man sich vorstellen kann!“ Diese traditionelle Köstlichkeit wünscht man sich in jeder Küche, die etwas auf sich hält.

Schon im 13. Jahrhundert erkannte König Robert von Anjou die außergewöhnliche wirtschaftliche Bedeutung hochwertigen Olivenöls aus Apulien. Er bedachte private Produzenten bei nachweislich reiner Herstellung beten Öls mit besonderen Privilegien. Das war 1327, also mächtig früh in der europäischen Geschichte.

Die Apulier waren schlau und keineswegs faul. Sie verwandelten ihre Landschaft beinahe in einen gewaltigen Olivenhain. Nur so konnten sie die ständig wachsende Nachfrage nach ihrem Produkt befriedigen. Uralte Bäume, die noch heute prächtig tragen (Oliven können steinalt werden) und antike Ruinen von ehemaligen Olivenmühlen künden noch heute davon. Sie prägen die Landschaft im Anbaugebiet Carpino (citta dell’olio).

„Wir haben hier eine Tradition, die zu unserer Familie gehört und wollen sie weiterführen“, sagen Carlo und Giovanni. Und das Beste ist, ihre Tradition schmeckt superb.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.