Flagge zeigen im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen

Das Mädchen- und Frauennetzwerk Unna informiert am Freitag, 22. November 2013, auf dem Wochenmarkt am Rathaus gemeinsam mit dem Frauenforum im Kreis Unna e.V. und dem Zonta-Club Unna-Hamm über das Thema „Gewalt gegen Frauen“. Der Infostand ist von 10 bis 12 Uhr besetzt.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister und Mitgliedern des Gleichstellungsbeirats werden die Frauen um 11 Uhr eine Flagge „Frei leben – ohne Gewalt“ hissen. Damit wollen sie ein Zeichen für ein gewaltfreies Leben in Unna setzen.
Weitere Flaggen werden in Unna gehisst vom Evangelischen Kirchenkreis, den Bündnis 90/Die Grünen sowie der Kreisverwaltung.

Anlass ist der Internationale Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ am 25.November, der die besondere Betroffenheit von Frauen und Kindern durch vielfältige Formen der Gewalt wie Misshandlungen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat und Frauenhandel deutlich macht.

Informationen ab 10 Uhr am Infostand. Das gemeinsame Hissen der Flagge um 11 Uhr.

Zum Internationalen Gedenktag:

Er geht zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich in diesem Zusammenhang an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt.

Auf einem Treffen von lateinamerikanischen und karibischen Feministinnen 1981 in Bogatá, Kolumbien, gedachten die Teilnehmerinnen dieser Frauen und riefen den 25. November als internationalen Gedenktag an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen aus.

Die Frauen-Rechte-Organisation Terre des Femmes entwickelte im Jahre 2001 anlässlich des 25. November eine Fahnenaktion unter dem Motto „Frei leben – ohne Gewalt“, die auch in diesem Jahr im gesamten Bundesgebiet fortgeführt wird. Zum Thema Gewalt an Frauen finden rund um den 25. November im gesamten Kreisgebiet zahlreiche Veranstaltungen unter Beteiligung örtlicher Netzwerke, Institutionen, Vereine und der Gleichstellungsbeauftragten statt. U.a. wurde in diesem Jahr kreisweit die Ausstellung „Warnsignale häuslicher Gewalt – erkennen und handeln“ gezeigt.

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