Nun weiß ich endlich, was ein „Quandtensprung“ ist

Endlich habe ich begriffen, was mit einem „Quandtensprung“ gemeint sein könnte. Es ist offenbar die Form der schreibtischnahen Körperertüchtigung, bei der man versucht schneller als sein eigener Schatten zu sein und flugs vorauseilend gehorsam das tut, was einflussreiche Dritte von einem wünschen ohne dieses genau ausgesprochen zu haben, und dann wird der Kehrtsprung postwendend belohnt, dass der oder die Springende auch für die Zukunft darauf konditioniert ist, erneut das von ihm oder ihr Erwartete zu tun. 

Mal weniger kompliziert. Hier ist das beste Beispiel dafür, wie Pawlow’sche Effekte zielgerichtet erzeugt werden können. Beispielhafte Dompteursarbeit sozusagen. Die BMW-Clique, diesmal ist sie dran für alle anderen Daimlers, VW-Konzerns und weitere bundesdeutsche Autobauer, sie macht den Mund wässrig, sorgt für die Marie und die Machthabenden in Berlin nutzen dieselbe um den weniger Machthabenden in Brüssel den CO2-Zahn zu ziehen. Und sie scheuen nicht einmal die Öffentlichkeit, indem sie fürs unausgesprochen Gute im Regierungshandeln auch noch Spenden entrichten.

OK, nehme ich wieder zurück, die Spenden sind ja privater Natur, die können als investive Ausgabe sogar von der Steuer abgesetzt werden, zu Teilen zumindest, die wurden ohne jeden schnöden Hintergedanken entrichtet.

Lerne: Hier wackelt schon der Hund mit dem Schwanz, aber der Hund ist nicht eine Regierungspartei, sondern eine private Wirtschaft und die regierende Partei ist der eifrig wedelnde Schwanz.

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